Trip-Planung

Urlaub neu – Diese 7 Reisetrends kommen 2026

2026 geht’s weniger um "mehr", sondern um "besser": smarter planen, bewusster reisen, intensiver erleben. Diese Trends zeigen, wohin die Reise geht.
Heute Life
19.01.2026, 11:26
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Schon Reisepläne für 2026 geschmiedet? Wenn nicht, dann könnten diese sieben Reisetrends dich vielleicht inspirieren. Daten der weltweit führenden Hotelgruppen, Reiseunternehmen und Trendforscher deuten darauf hin, dass 2026 das Jahr der ruhigen Auszeiten, algorithmisch gestalteten Reiserouten, hochgradig personalisierten Retreats und einer Rückkehr zu langsamerem, bewussterem Reisen sein wird.
Wir haben die besten Reiseprognosen des Jahres durchforstet. Dies sind die wichtigsten Trends für 2026.

1
"Hushpitality"
Ein Trend wird das nächste Jahr prägen: "Ruheurlaube". Auch als "Hushpitality" bekannt, stellt diese Bewegung Komfort, Stille und die Suche nach einer Auszeit vom zunehmenden Stress des modernen Lebens in den Mittelpunkt. 
Der Trend ist überall zu beobachten. Die "Map of Quietude" von Visit Skåne ist ein Netzwerk von Orten in Südschweden, die nach Dezibelpegel geordnet sind, damit man Ruhe und Erholung findet; und bei den "Skycave Retreats" in Oregon verbringen Gäste drei Tage in völliger Dunkelheit in Hütten.
2
Reiseplanung mit KI
Reiseplanung wird zunehmend von AI-Tools unterstützt (Routen, Budgets, Empfehlungen), während TikTok/Instagram als Inspirationsquelle weiter wachsen.
Doch der Aufstieg der KI bringt auch Probleme mit sich. Nachhaltigkeitsexperten warnen davor, dass algorithmische Empfehlungen den Übertourismus anheizen und Reisende in dieselben wenigen Reiseziele lenken können.
3
Keine Entscheidungen treffen müssen
Es gibt einen deutlichen Anstieg bei Reiseerlebnissen, bei denen der Gast überhaupt keine Entscheidungen treffen muss. In Mendoza, Argentinien, hat Susana Balboas Winemaker's House & Spa Suites eine Überraschungsreise eingeführt, die Buchungsstress vermeiden und Gästen individuelle Überraschungen bieten soll. In der Kreuzfahrtbranche erfreuen sich Mystery-Kreuzfahrten – bei denen die Passagiere an Bord gehen, ohne den Reiseverlauf zu kennen – immer größerer Beliebtheit.
4
Wellness 2.0 & Longevity Travel
Wellness wird "transformativ": Biohacking-Spas, Schlaf-Retreats, Kälte/Heat-Therapie, Longevity-Programme, oft mit Diagnostik.
5
Personalisierte Reisen
Vorbei sind die Zeiten, in denen man die gleiche Reise wie alle anderen buchte: Die Reisebranche entwickelt sich rasant in Richtung Hyperindividualisierung. Reisende möchten weniger Standardprogramm und mehr Urlaub, der zur eigenen Identität passt. In den letzten Jahren sind Spezialreisen entstanden, die auf spezifische Lebensphasen und Situationen zugeschnitten sind – von Scheidung und Trauerbegleitung über Wechseljahres- und Eheseminare bis hin zu Nischenreisen wie Urlauben für Rückschlagsportarten oder Insektenreisen.
6
"Hotel hopping" & Mix-and-Match-Trips
Statt "eine Unterkunft für alles": Reisende bleiben kürzer, wechseln öfter – z. B. City-Hotel + Strand-Resort + Landhaus.
7
"Set-Jetting" & Popkultur-Reisen
Angetrieben unter anderem von "#BookTok" wird literarisches Reisen 2026 weiter an Bedeutung gewinnen. Gemeint ist damit, einen Urlaub wie im Lieblingsroman zu verbringen. Ebenso wie der verwandte Trend "Set-Jetting" – also an Orte zu reisen, die man aus Film und Fernsehen kennt.

Sieben Urlaube pro Jahr, auch wenn sie nur kurz sind

Studien zufolge ist Urlaub in Dauer einer Woche ideal, aber auch kurze Auszeiten haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Untersuchungen zeigen, dass etwa sieben Urlaube pro Jahr, auch wenn sie nur kurz sind, Stress deutlich reduzieren, den Schlaf verbessern, die Stimmung heben, die Produktivität steigern und Burn-out vorbeugen, indem sie für regelmäßige mentale Erholung sorgen. Häufige Auszeiten wirken sich positiv auf den Cortisolspiegel aus und erhöhen die Lebenszufriedenheit. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass häufiges Reisen nicht nur ein Luxus, sondern eine wichtige Voraussetzung für die psychische Gesundheit ist. Die positiven Effekte lassen oft nach zwei bis vier Wochen nach, sodass regelmäßige Kurztrips effektiver sind als ein einziger langer Urlaub.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.01.2026, 11:26
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