Deine Reisepläne für 2026 mögen vielleicht schon stehen, doch nicht jede Sehenswürdigkeit ist dann auch zugänglich. Während manche Wahrzeichen renoviert werden, bleiben andere länger dicht oder existieren nicht mehr.
Die Katakomben in Paris sind seit November 2025 wegen umfassender Renovierungsarbeiten zu: Es wird an der Infrastruktur, der Beleuchtung und einem neuen Rundgang gearbeitet. Auch die Infotafeln und der Audioguide werden komplett erneuert. Die Wiedereröffnung ist für den Frühling 2026 geplant.
Wer in der Zwischenzeit nach Paris reist, kann auf Alternativen wie die Krypta von Notre-Dame (je nach Öffnungsstatus), geführte Untergrundtouren in historischen Kellern oder das Musée Carnavalet zur Stadtgeschichte ausweichen.
Die beliebte Wasserfahrt in den Universal Studios Islands of Adventure bleibt vom 5. Jänner bis voraussichtlich 19. November 2026 geschlossen. Ziel der Arbeiten: neue Animatronics, bessere Effekte und ein modernes Fahrerlebnis. Zwar spricht Universal offiziell nur von Wartung, aber die lange Dauer sorgt für Spekulationen – vielleicht gibt es sogar ein großes Update oder ein Jurassic-World-Thema, so wie in Hollywood. Bestätigt ist das aber nicht.
Als Alternativen im gleichen Park bieten sich andere Riesenattraktionen wie "Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure" oder der "VelociCoaster" an. Zudem bleiben thematische Bereiche und Fotospots rund um den Jurassic Park-Themenbereich zugänglich.
Das Großmünster wird seit 2025 umfassend saniert und ist bereits teilweise eingerüstet. 2026 und 2027 wird das ganze Gebäude samt Türmen verhüllt sein. Für das perfekte Foto eignet sich das also nicht. Die Kirche und der Karlsturm bleiben aber während der gesamten Sanierung für Besucher offen.
Wer mehr von Zürich entdecken will, ist beim Fraumünster (Chagall-Fenster), St. Peter, dem Lindenhof oder Aussichtspunkten am Uetliberg oder an der Polyterrasse am richtigen Ort.
Das Centre Pompidou, bekannt für seine besondere Architektur und als Heimat des Nationalmuseums für Moderne Kunst, hat im Herbst 2025 geschlossen. Wegen einer großen Generalsanierung bleibt das berühmte Kulturzentrum voraussichtlich bis 2030 zu. Die eigentlichen Bauarbeiten starten 2026.
Als Ersatz setzt das Museum auf das Ausweichprogramm Constellation mit Ausstellungen in Partnerhäusern in Paris und ganz Frankreich. Zudem soll im Herbst 2026 in Massy bei Paris das Centre Pompidou Francilien – fabrique de l’art eröffnen.
Auch der Dachgarten des Metropolitan Museum of Art bleibt bis 2030 zu: Grund ist eine umfassende Renovierung im Rahmen des Tang-Wing-Projekts für moderne und zeitgenössische Kunst. Nach dem Umbau soll die Terrasse größer und schöner wiedereröffnen.
Alternativen für Besucher sind andere Aussichtspunkte wie die High Line, Top of the Rock oder Edge sowie die großen Sonderausstellungen im Met selbst.
Die Eiskapelle am Watzmann war viele Jahre ein spektakuläres Ausflugsziel der Ostwand. Im September 2025 ist sie aber eingestürzt und gilt damit als verschwunden. Der Nationalpark Berchtesgaden sieht den Klimawandel als Ursache, weil das Firneisfeld immer schwächer wurde. Seitdem wird dringend davor gewarnt, die Reste zu betreten: Es herrscht akute Steinschlaggefahr und jederzeit kann weiteres Eis oder Gestein abbrechen.
Als sichere Alternativen bieten sich im Nationalpark Wanderungen rund um den Königssee, der Blick auf die Watzmann-Ostwand von offiziellen Wegen oder Touren zu Aussichtspunkten wie dem Jenner an.