Laut "Wall Street Journal"

USA wollen alle Soldaten aus Syrien abziehen

Die USA wollen laut US-Medien ihre rund 1.000 Soldaten aus Syrien abziehen - Auslöser ist demnach eine politische Einigung in dem Bürgerkriegsland.
André Wilding
19.02.2026, 08:01
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Die USA wollen Medienberichten zufolge alle ihre Soldaten aus Syrien abziehen. Wie das "Wall Street Journal" und der Sender CBS am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungskreise berichteten, sollen die rund tausend Soldaten im Laufe der kommenden zwei Monate abgezogen werden.

Umfassendes Abkommen vereinbart

Hintergrund des Abzugs ist demnach die Einigung zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch dominierten Demokratischen Kräften Syriens (SDF), mit der die Übergangsregierung ihre Kontrolle über das Land stark ausweitet.

Nach monatelangem Konflikt und teils heftigen Kämpfen hatten die Übergangsregierung und die SDF Anfang Februar ein umfassendes Abkommen vereinbart. Die Einigung sieht vor, dass die militärischen Einheiten und die zivilen Stellen der Kurden in die Institutionen des syrischen Zentralstaates eingegliedert werden.

Sturz von Machthaber Baschar al-Assad

Beim Sieg über die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien 2019 hatten die von den USA unterstützten SDF eine entscheidende Rolle gespielt. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich nun der neuen Übergangsregierung von Präsident Ahmed al-Scharaa angehört. Dessen islamistische HTS-Miliz hatte im Dezember 2024 den Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad herbeigeführt.

Vor einer Woche hatte das US-Militär bereits zwei Stützpunkte in Syrien verlassen. Die Stützpunkte Al-Tanf und Al-Schadadi, die für die Einsätze der US-geführten Anti-IS-Koalition genutzt worden waren, wurden an die syrische Armee übergeben.

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