Der an der deutschen Küste gestrandete Buckelwal ist wieder frei. Nach einer spektakulären Rettungsaktion hat "Timmy" Samstagvormittag sein "Wassertaxi" aus eigenen Kräften verlassen und selbstständig in die Weite der Nordsee entschwommen.
Seine Retter können seine weitere Route mittels Peilsender verfolgen, die GPS-Daten sind aber streng geheim. Nur ein kleiner Kreis ausgewählter Personen hat Zugang – um den jungen Meeressäuger zu schützen.
"Timmy ist ein System-Wal…!!!" – Echt jetzt? Diese Frage stellte sich Freitagabend auch ORF-Meteorologe Marcus Wadsak. In einem Videobeitrag greift er viele der grassierenden Verschwörungstheorien rund um den gestrandeten Buckelwal auf: "Ich hab' gelesen, dass er vergiftet wurde. Dass er von 'denen da oben', den Mächtigen und Reichen, erst in die Bucht getrieben wurde..." Bei solchen "verrückten Verschwörungserzählungen wirds dann irgendwie ein bisschen unlustig, oder? Das kann ja wirklich nicht sein", kommentiert er.
Dabei stellt Wadsak klar: Es ist wichtig und richtig, Dinge zu hinterfragen. "Aber es gibt auch Dinge, die kann man dann auch einfach einmal akzeptieren. Und vielleicht bietet dieses lange Wochenende doch die Möglichkeit, unser Hinterfragen zu hinterfragen."
Dann teilt der ORF-Experte mit Blick auf seine eigene Fachexpertise aus: Beim Klimawandel sei die Sache inzwischen mehr als klar! Dabei hält der Meteorologe gleich mehrere Tatsachen fest, die wissenschaftlicher Konsens sind und deshalb "fix durch" sind:
Wadsak: "Das sind die Fakten, die wir nicht mehr hinterfragen müssen. Meinungen dazu kann man haben, kann man diskutieren, aber nutzen wir diese freien Tage, um unser Hinterfragen zu hinterfragen."