Verschmutzungen durch Hygieneartikel

Leser appellieren an Leser: Bitte werft doch nicht die Masken auf den Boden!

Wie "Heute" bereits berichtete, gebe es jetzt immer mehr Verschmutzung auf Wiens Straßen durch weggeworfene Masken oder Einweghandschuhen. Darauf machten "Heute"- Leser aufmerksam.

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken ist ab Montag, den 6. April (MNS) in Supermärkten und Drogeriemärkten Pflicht. Das betrifft alle Geschäftslokale mit einem mehr als 400 Quadratmeter großen Kundenbereich. Auch Einsatzkräfte, wie Polizisten, Feuerwehrmännerund nun auch Post-Mitarbeiter sollen von nun an Masken tragen. Es gehe hauptsächlich darum, andere Mitmenschen zu schützen, kündigte die Bundesregierung in der dritten Woche der Ausgangsbeschränkungen an.

Doch was passiert mit den vielen Einwegmasken oder Einweghandschuhe? Über unseren Whats-App Heute-Kanal erreichten uns einige Zusendungen, die zeigen, dass viele bereits ihre Masken am Boden entsorgen würden.

Der Maskenmarkt ist derzeit hart umkämpft

Derzeit sind Masken kostbares Gut - sowohl die FFP2 oder FFP3 Masken für medizinisches Personal oder die normale OP-Masken.

Viele Krankenhäuser auf dieser Welt brauchen derzeit dringend Hygiene-Materialien. Für die Staaten beginnt ein Wettkampf, wer hat genug Material? Wo können noch Masken, Handschuhe oder Schutzausrüstungen eingekauft werden? Welche heimischen Firmen können Masken produzieren? Das sind Fragen, die nun Regierungschefs weltweit beschäftigen. Wie können Ärzte geschützt werden, wie die Bevölkerung? Der Staat Österreich soll, laut Recherchen der Plattform Addendum, in den vergangenen Wochen rund 32 Millionen Stück OP-Masken bestellt haben. Von diesen dürften aber erst zwei Millionen eingetroffen sein, 30 Millionen Stück werden erst in der ersten Mai-Woche erwartet. Ein Stück koste demnach dem Staat 50 Cent.

Leser appellieren: "Versuchen wir in der Krise Ressourcen nachhaltig zu nützen!"

Unsere Leser haben uns geschrieben und fragten: "Warum tun die Menschen so etwas?" Leider haben auch wir keine Antwort auf diese Frage. Auch wir, "Heute"-Redakteure können hier nur die Appelle der Leser an alle anderen Leser richten: Lernen wir aus dieser Krise und versuchen wir unsere Ressourcen mit Nachhaltigkeit und Respekt zu nützen! Schmeißen sie ihre Masken nicht zu Boden und auch ihre Handschuhe nicht!

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