Mehr als zwei Jahre nach dem Tod der kleinen Za’Riah Mae ist das Verfahren gegen ihre Mutter abgeschlossen. Die heute 28-jährige Mariah Thomas wurde in Jackson County zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Das Drama ereignete sich am 10. Februar 2024 in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri. Thomas wollte ihre erst einen Monat alte Tochter nach eigenen Angaben zum Mittagsschlaf hinlegen. Doch das Baby landete nicht im Kinderbett, sondern in einem Backofen.
Die Mutter gab gegenüber den Ermittlern an, das Kind "versehentlich" dort hineingelegt zu haben.
Wenig später ging bei der Polizei ein Notruf ein. Als Polizisten und Rettungskräfte das Haus erreichten, fanden sie das Mädchen mit schweren Verbrennungen.
Za’Riah Mae konnte nicht mehr gerettet werden. Das Baby wurde noch am Einsatzort für tot erklärt.
Nach dem Tod des Kindes begannen Ermittlungen gegen die Mutter. Die damalige Staatsanwältin Jean Peters Baker sprach von der "Grausamkeit dieser Tragödie".
Zunächst wurde wegen Mordes ermittelt. Im weiteren Verlauf des Verfahrens einigten sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung jedoch auf einen Deal.
Thomas bekannte sich schuldig. Sie gestand, das Wohl ihrer Tochter gefährdet und dadurch deren Tod verursacht zu haben. Im Gegenzug wurde der Mordvorwurf fallengelassen.
Nun wurde das Verfahren vor einem Gericht in Jackson County abgeschlossen. Die 28-Jährige legte ihr Schuldbekenntnis ab und akzeptierte die zuvor mit der Staatsanwaltschaft vereinbarte Strafe.
Thomas wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt. Ihre Strafe muss sie in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Missouri verbüßen.