Verständnis für Polizei? Rapid: "FPÖ-Mann lügt!"

Nächste Runde im Derby-Eklat! Ein FPÖ-Abgeordneter behauptet, die Rapid-Bosse wären mit dem Polizei-Einsatz einverstanden gewesen. Der Klub kontert.

Der Derby-Eklat wird zum Politikum! Nachdem die Polizei 1.338 Rapid-Fans am Weg ins Austria-Stadion stundenlang einkesselte und festhielt wurde Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) nun im Parlament zum Einsatz der Exekutive befragt. Dabei verlas einer seiner Parteikollegen ein Mail, wonach Rapid-Präsident Michael Krammer und Klubservice-Leiter Andy Marek mit dem Einsatz der Polizei einverstanden gewesen wären. Die Hütteldorfer setzen sich jetzt zur Wehr.

Konkret war es FPÖ-Abgeordneter Georg Schuster, der das Schriftstück verlas. Darin hieß es, Krammer und Marek hätten während der Einkesselung mit einem Exekutivbeamten gesprochen und erklärt, dass sie das Vorgehen der Polizei verstehen würden. "Eine dreiste Lüge", schreiben die Hütteldorfer auf Twitter. Sie wollen gegen diese Behauptung auch juristisch vorgehen. "Rechtliche Schritte werden eingeleitet", heißt es im Twitter-Beitrag.

(heute.at)

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