Die neue Formel-1-Saison hat für Verstappen gleich mit einem Crash begonnen. Im ersten Qualifying der neuen Saison flog der Vierfach-Weltmeister im Albert Park von Melbourne ab. In seiner ersten schnellen Runde des Zeittrainings verlor der 28-Jährige beim Anbremsen auf Kurve eins seinen RB22, rutschte ins Kiesbett. Der Bolide schlug dann merklich abgebremst in die Streckenbegrenzung ein, trotzdem war das Qualifying für den Sieger von 71 Rennen gelaufen.
"Die Hinterachse hat blockiert, fantastisch", kommentierte Verstappen den Unfall am Boxenfunk, stieg danach selbstständig aus und schüttelte seine Handgelenke. Er dürfte aber unverletzt geblieben sein. Dem Red-Bull-Star winkt für den Großen Preis von Australien am Sonntag (5 Uhr) ein Startplatz in den letzten zwei Reihen.
"Es ist schwierig zu sagen, was da los war. Aber ich habe noch nicht mit dem Team darüber geredet", wirkte der Formel-1-Star nach dem Qualifying gegenüber "Servus TV" etwas ratlos und merklich geknickt. "Am Auto ist nichts schief gelaufen. Wir hatten da blockierende Räder. Schauen wir, was morgen passieren wird", meinte Chef-Ingenieur Paul Monaghan danach, hatte auch keine Erklärung parat.
Mit dem neuen Regelwerk für Chassis und Aerodynamik ist auch unklar, ob Verstappen zu einer großen Aufholjagd im Rennen ansetzen kann. "Ich habe keine Ahnung, wie es gehen wird. Da sind noch viele Fragen offen", ergänzte der Niederländer wortkarg. Schon zweimal fuhr Verstappen von Startplatz 19 oder schlechter aufs Stockerl. Doch das dürfte am Sonntag kaum wiederholbar zu sein.