Wien wird wieder zum Treffpunkt der internationalen Gründerszene: Mit dem Start der ViennaUP geht das Start-up-Festival bereits in seine sechste Runde. Im Mittelpunkt stehen diesmal vor allem künstliche Intelligenz, Healthtech und Zukunftstechnologien.
Mehr als 65 Veranstaltungen verteilen sich in den kommenden Tagen über ganz Wien. Organisiert wird das Festival von der Wirtschaftsagentur Wien. Neben KI und digitalen Gesundheitslösungen dreht sich das Programm auch um Finanzierung, nachhaltige Geschäftsmodelle und Strategien für internationales Wachstum.
Während der fünftägigen Veranstaltung treffen Gründerinnen und Gründer auf Investoren, Branchenexperten und Unternehmen. Pitching-Sessions, Networking-Termine und Workshops sollen jungen Firmen helfen, neue Kontakte zu knüpfen und Investoren zu überzeugen. Dabei richten sich manche Vorträge bewusst an ein breites Publikum.
Besonders spannend wird es bei den Spezialthemen rund um Gesundheit und KI. In der Diskussionsrunde "From Pitch to Patient: How Digital Health and AI actually make it into Practice" geht es darum, wie digitale Gesundheitsprodukte und künstliche Intelligenz tatsächlich im medizinischen Alltag eingesetzt werden können. Mit dabei ist unter anderem das ukrainische Start-up "CheckEye", das KI-Technologie nutzt, um Augenhintergrundbilder auszuwerten und Krankheiten wie diabetische Retinopathie frühzeitig zu erkennen.
Einer der größten Publikumsmagnete dürfte erneut der "Connect Day" werden. Dort kommen mehr als 1.000 Gründerinnen und Gründer direkt mit Investoren und Unternehmen ins Gespräch. Die "Impact Days" wiederum stellen soziale und ökologische Geschäftsideen in den Mittelpunkt. Zusätzlich bringt der "World Summit Awards Global Congress" über 400 internationale Teilnehmer aus den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Impact nach Wien.
Von der Veranstaltung soll auch die heimische Wirtschaft profitieren. Laut Wirtschaftsagentur Wien konnten neu angesiedelte Start-ups im Jahr 2025 Investitionen von rund 7,6 Millionen Euro auslösen. Außerdem entstanden dadurch 148 neue Jobs. Bereits im Vorjahr reisten Teilnehmer aus insgesamt 95 Ländern zur ViennaUP an.