Wien zeigt sich am kommenden Wochenende von seiner genussvollen Seite. Am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September lädt die Stadt gemeinsam mit ihrem Forst- und Landwirtschaftsbetrieb zum traditionellen Wiener Weinwandertag. Jeweils von 10 bis 18 Uhr führen vier Routen durch die Weinberge der Stadt.
Gewandert wird in Ottakring, Döbling, Floridsdorf und Liesing. Entlang der Strecken öffnen zahlreiche Winzer ihre Betriebe und versorgen die Wanderer mit Wiener Wein und kulinarischen Spezialitäten.
Wer es gemütlich angehen möchte, kann sich für die nur 2,4 Kilometer lange Strecke durch Ottakring entscheiden. In Mauer im 23. Bezirk warten 4,6 Kilometer. Deutlich länger sind die Routen von Strebersdorf nach Stammersdorf mit 9,6 Kilometern sowie von Neustift nach Nussdorf mit 10,8 Kilometern.
Neben den vier Hauptrouten stehen kleinere Teilstrecken zur Verfügung, die sich individuell miteinander kombinieren lassen. Die Wege sind familienfreundlich angelegt. Auch für Familien mit Kinderwagen gibt es eigens gekennzeichnete Abschnitte.
"Der Wiener Weinwandertag bietet auch 2026 wieder die perfekte Gelegenheit, die Wiener Weinlandschaft bei einem genussvollen Spaziergang zu entdecken und die Vielfalt der Natur in unserer Stadt zu erleben", erklärt Klima-Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).
Ein besonderer Zwischenstopp wartet heuer beim Weingut Cobenzl. Dort können Besucher regionale Produkte von "Wiener Gusto" und Weine des städtischen Weinguts verkosten. Auch die Buschenschank des Weinguts Cobenzl an der Höhenstraße, Ecke oberer Reisenbergweg, lädt mitten in den Weinbergen zur Pause. Serviert werden unter anderem Wildspezialitäten aus den Wiener Wäldern – inklusive Blick über die Stadt.
Wann: Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, jeweils 10 bis 18 Uhr
Wo: vier Routen in Ottakring, Döbling, Floridsdorf und Liesing
Die Teilnahme ist kostenlos
Info: wien.gv.at/weinwandertag
Landwirtschaftskammer-Präsident Norbert Walter appelliert gleichzeitig an die Besucher, sorgsam mit den Weingärten umzugehen: "Damit dieses besondere Natur- und Kulturerlebnis erhalten bleibt, bitten wir alle Besucherinnen und Besucher, die Weingärten respektvoll zu behandeln und auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben."