Visiere können das Coronavirus nicht stoppen

Face-Shields bieten keinen optimalen Schutz vor dem Virus.
Face-Shields bieten keinen optimalen Schutz vor dem Virus.iStock
Viele Menschen bevorzugen im Kampf gegen Coronaviren sogenannte Face-Shields. Das Problem: Sie bieten keinen Infektionsschutz, wie US-Forscher zeigen.

Ob im Supermarkt oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln: Masken sind Pflicht im Kampf gegen das Coronavirus. Anstatt zur Einweg-OP-Maske oder zum Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle greifen viele jedoch lieber zu einem Plastikvisier. Der Grund: Es ist angenehmer zu tragen und die Mimik ist weiterhin zu erkennen.

Doch die Schutzschilder sind nicht so wirksam wie Stoffmasken, zeigten jetzt US-Forscher mit einem Experiment auf. Das Team des Florida Atlantic University’s College of Engineering hat mit Hilfe eine Puppe, einem Glycerin-Wasser-Mix und Laserlicht untersucht, wie gut Visiere Tröpfchen und Aerosole zurückhalten.

Das Ergebnis: Zwar wurde ihre Vorwärtsbewegung zunächst gestoppt, danach verteilten sich die Aerosole jedoch im ganzen Raum und gelangten auch vor das Gesicht. Bei der gleichen Simulation schnitten FFP2-Masken und übliche Mundschutzmasken am besten ab. Noch schlechter als Visiere schützen laut dem Test nur Masken mit Atemventil.

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