Verzweiflung bei Vierfach-Mama Pia M. (Name der Redaktion bekannt): Sie wollte ein paar Euro dazuverdienen – jetzt droht der Steirerin sogar der Verlust ihrer Wohnung.
Auf Social Media wurde ihr Ende November 2025 ein vermeintlich perfekter Nebenjob angeboten. "Man muss nur Videos (Anm., meist Werbeclips oder kurze Social Media Formate) anschauen und wird dann dafür bezahlt", erklärt Pia im "Heute"-Talk. Was die Frau Anfang 50 damals noch nicht ahnte: Hinter dem verlockenden Angebot steckte eine ausgeklügelte Betrugsfalle.
Erst funktionierte alles einwandfrei. "Ich habe die Videos geschaut und wurde dann zu einer anderen Seite weitergeleitet", erzählt die Steirerin. Dort sei sie aufgefordert worden, kleine Geldbeträge zu überweisen, "damit man mir dann meine Prämien auszahlen kann", beschreibt das Opfer die fiese Betrugsmasche.
Für einige Zeit floss sogar tatsächlich Geld auf das Konto der Steirerin. Doch dann kam der Schock: Plötzlich erhielt sie die Nachricht, dass ihr gesamtes Guthaben eingefroren worden sei. Um wieder darauf zugreifen zu können, müsse sie weitere hohe Summen einzahlen. Panisch tätigte Pia die Überweisungen, ahnte nicht, was sie damit lostrat.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich auf so etwas reinfalle", gibt die Mutter zu. Am Ende verlor sie rund 5.500 Euro.
Durch den massiven finanziellen Verlust geriet die Steirerin inzwischen sogar in einen Mietrückstand. Rund 5.000 Euro fehlen ihr, um alle offenen Forderungen zu begleichen.
"Jetzt steht mir sogar eine Räumungsklage bevor", sagt sie verzweifelt. Selbst eine Anzeige bei der Polizei und ein Gespräch mit ihrer Bank brachten keine Lösung. "Dort hieß es nur, ich sei nicht die Einzige. Man könne aber nichts machen, weil ich das Geld selbst überwiesen habe", erzählt sie bestürzt. Nun braucht Pia dringend Hilfe, bittet um Spenden, um ihre Wohnung behalten zu können.