Im Februar 2025 wollte sich ein 24-Jähriger mit einer vermeintlich 15-Jährigen treffen. Für die Aussicht auf Geschlechtsverkehr mit der Jugendlichen begab sich der Wiener mit Migrationshintergrund nach Angern an der March (Bezirk Gänserndorf) – "Heute" berichtete.
Der Ort für das geplante Date sollte ein Badeteich sein, doch zu diesem kam der 24-Jährige gar nicht. Hinter dem Profil der 15-Jährigen verbargen sich nämlich drei Männer. Als der Wiener den Bahnhof verlassen hatte, schnappte die Falle zu.
Das Trio stürzte sich auf den 24-Jährigen und richtete ihn ordentlich zu, dennoch weigerte sich der junge Mann, eine Anzeige zu stellen. Die Polizei wurde erst durch Zeugen alarmiert. Diese fanden dann kinderpornografisches Material auf dem Handy des Opfers.
Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, kam es für den 24-Jährigen jetzt noch schlimmer. Durch den Vorfall war er ins Visier der Wiener Staatsanwaltschaft geraten. Diese ordnete eine Hausdurchsuchung an der Adresse des Opfers in Wien-Favoriten an.
Was die niederösterreichischen Ermittler dort finden sollten, belastet den 24-Jährigen nun schwer. In der Wohnung sollen sich missbräuchliche Darstellungen von Kindern und über 100.000 Euro Falschgeld befunden haben, das sich der Tatverdächtige übers Darknet besorgt haben soll.
Schlussendlich klickten für den 24-Jährigen die Handschellen. Laut dem Bericht befindet sich der Wiener nun in Haft und könnte eine lange Haftstrafe ausfassen. Indes gehen die Ermittlungen zu seinen Angreifern weiter.