Eigentlich hatte Marius Borg Hoiby, der 29-jährige Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, vor Gericht über Isolation, soziale Ängste und tiefe Einsamkeit in der Untersuchungshaft geklagt.
Doch neue Fotos lassen diese Aussagen jetzt in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Das norwegische Magazin "Se og Hør" sorgt mit einem brisanten Schnappschuss für ordentlich Wirbel: Das Cover-Bild zeigt den royalen Problem-Sohn mitten im Gefängnishof, gemeinsam mit zwei Mithäftlingen in einem aufblasbaren Pool. Lachend sitzt Marius im Wasser und lässt sich die Sommersonne auf den Bauch scheinen.
Wie bunte.de berichtet, hat Gefängnisleiter Nils Leyell Finstad gegenüber "VG" bestätigt, dass es im Gefängnis aktuell ungewöhnlich locker zugeht: Outdoor-Aktivitäten, Yoga im Freien, doppelte Besuchs- und Telefonzeiten und eben das Schwimmbecken.
Das Foto sorgte aber auch für Fake-Vorwürfe: Fehlende Hände, sechs Finger und verschobene Tätowierungen ließen die Leser misstrauisch werden. Das Magazin "Se og Hør" musste schließlich zugeben, dass das Foto wegen schlechter Qualität mit einem KI-Programm bearbeitet wurde – wobei die Künstliche Intelligenz ordentlich pfuschte.
Inzwischen wurde das unveränderte Original nachgereicht.
Am 15. soll das Urteil gegen Marius fallen, dem unter anderem mehrfache Vergewaltigung vorgeworfen wird. Bei Verlängerung der U-Haft droht ihm die Verlegung in den Hochsicherheitstrakt Ila – dort saß auch Massenmörder Anders Behring Breivik ein.