OP rettete ihn

Vor vier Jahren Hodenkrebs – Jetzt trägt er Gelb

Vor vier Jahren kämpfte Torstein Traeen noch gegen Krebs, heute trägt er bei der Tour de France das Gelbe Trikot.
Sport Heute
09.07.2026, 09:25
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Eine Dopingprobe führte Torstein Traeen 2022 zu einer erschütternden Diagnose. Der norwegische Radprofi erhielt nach auffälligen Blutwerten die Nachricht, dass weitere Untersuchungen notwendig seien – wenig später stand fest: Hodenkrebs.

"Es war Freitag, der 13. Wir haben noch gescherzt, dass etwas Schlimmes passieren würde", erinnerte sich Traeen im Gespräch mit "Cycling Weekly". Kurz darauf erhielt er einen Anruf des Teamarztes. Auffällige Marker in der Dopingprobe mussten abgeklärt werden. Gleichzeitig litt der Norweger unter Schmerzen im Hoden.

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Die Diagnose bestätigte schließlich den Verdacht. "Ich werde dafür sorgen, dass du nicht an Krebs stirbst", soll ihm sein Arzt damals gesagt haben. Bei einer Operation wurde ein Hoden entfernt, in dem sich ein Tumor befand. Glück im Unglück: Der Krebs hatte noch keine Metastasen gebildet.

Nur kurze Zeit später kehrte Traeen bereits auf das Rad zurück. Im vergangenen Jahr trug er bei der Vuelta für einige Tage das Leadertrikot. Nun sorgt der Norweger auch bei der Tour de France für Schlagzeilen.

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Am Dienstag übernahm der 30-Jährige als Teil einer Ausreißergruppe das Gelbe Trikot. Einen Tag später verteidigte er die Gesamtführung trotz eines Sturzes erfolgreich.

"Ich habe nur eine kleine Wunde am Knie, nichts wirklich Ernstes", erklärte Traeen nach der Etappe.

Wie lange er die Spitzenposition gegen die Favoriten Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard verteidigen kann, bleibt abzuwarten. Der Norweger gibt sich jedenfalls kämpferisch: "Bei dieser Hitze kann alles Mögliche passieren. Man muss einfach hoffen und sein Bestes geben."

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