Belästigung in der Volksschule

Vorwürfe gegen Lehrer – nun werden Zeugen gesucht

Nach Missbrauchsverdacht gegen einen Religionslehrer in Salzburg melden Eltern nun weitere mögliche Vorfälle. Die Ermittlungen laufen bereits.
Österreich Heute
22.05.2026, 15:03
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der Missbrauchsverdacht gegen einen Religionslehrer an einer Volksschule in Salzburg weitet sich aus. Nachdem der Pädagoge bereits suspendiert und angezeigt wurde, sind nun weitere mögliche Vorfälle bekannt geworden.

Sieben Kinder bereits befragt

Laut Bildungsdirektion Salzburg hätten sich nach Bekanntwerden der Ermittlungen Eltern gemeldet und von ähnlichen Situationen aus dem vergangenen Jahr berichtet. Jetzt wird geprüft, ob es noch weitere betroffene Kinder geben könnte. Bildungsdirektor Rudolf Mair spricht im ORF von "unangemessenen Berührungen" und Übergriffen, bei denen "ganz klar eine rote Linie überschritten" worden sei.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ausgelöst wurde der Fall durch Hinweise vor rund zwei Wochen. Danach wurden sieben Kinder befragt. Laut Bildungsdirektion habe sich der Verdacht dabei erhärtet. Der Lehrer wurde daraufhin sofort vom Dienst freigestellt, später suspendiert und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Dort laufen inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

Zeugenmeldungen werden erbeten

Die Behörden rufen nun mögliche Betroffene und Zeugen dazu auf, sich zu melden. Wahrnehmungen oder Hinweise sollen direkt an die Bildungsdirektion oder die Staatsanwaltschaft weitergegeben werden.

Auch die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Salzburg prüft inzwischen, ob es im Zusammenhang mit dem Lehrer in anderen Bereichen bereits frühere Auffälligkeiten gegeben hat.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.05.2026, 15:03
Jetzt E-Paper lesen