An einer Mittelschule im Pongau herrscht große Aufregung. Grund der besorgten Stimmung bei vielen Eltern sind die Vorkommnisse, die sich während einer Schulveranstaltung abgespielt hatten.
Laut einem Bericht der "Krone" sollen plötzlich Polizisten hineingeplatzt sein. In weiterer Folge hätten die Beamten zwei Burschen, die angeblich die dritte Klasse besuchen, mitgenommen. Zunächst war der Grund des Einsatzes vielen unklar.
Erst später sollte sich herausstellen, dass einer der beiden Jugendlichen offenbar am Tag zuvor von einem Amoklauf fantasiert hatte. Als Zeitpunkt habe er einen Tag in dieser Woche genannt. An diesem gewaltsamen Vorhaben dürfte sich auch sein Klassenkamerad beteiligt haben.
Doch auch andere Schüler hätten von den Aussagen Wind bekommen und umgehend die Direktorin davon in Kenntnis gesetzt – diese wiederum zog die Polizei hinzu. Unklar bleibt weiterhin, wie ernst es die Burschen damit gemeint hätten.
Um falschen Gerüchten zuvorzukommen und die Lage etwas zu beruhigen, wurden die Eltern noch am Mittwoch über den Grund des Polizeieinsatzes aufgeklärt. In einem Schreiben, welches der "Krone" vorliegt, betonte man, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden hätte – auch jetzt wäre niemand gefährdet.
Gleichzeitig appellierte die Direktorin an die Eltern, dass sie offen mit ihrem Kind reden sollten, wenn es verstört oder ängstlich sei. Zudem standen den Kindern auch die Schulsozialarbeiterinnen und die Beratungslehrerin zur Verfügung.
Die Worte der Direktorin schienen jedoch nicht alle Eltern zu beruhigen. Es herrscht die Sorge, dass etwas passieren könnte, wenn das Duo zurückkehrt. Weitere Erziehungsberechtigte würden ihr Kind am liebsten nicht mehr in die Schule schicken, hieß es in dem Bericht.