"Dass ein Landtagsabgeordneter aus einem anderen Eck Niederösterreichs dem FPÖ-Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl in Neunkirchen einflüstern muss, was er zu sagen hat, ist ein Armutszeugnis für die Freiheitlichen. Apropos "Freiheitlich", frei von fremder Einflussnahme kann die FPÖ in Neunkirchen nämlich offensichtlich nicht agieren", so der Landtagsabgeordnete der Volkspartei Niederösterreich, Hermann Hauer im Hinblick auf das "Druckausüben des blauen Machtapparates in Gemeinderatsbeschlüsse des vergangenen Herbstes".
"Mit dieser Aktion zeigt die FPÖ ihr wahres Gesicht. Herrn Fiedler geht es in Wahrheit gar nicht um Neunkirchen – vielmehr will er die Stadt als Startrampe für seine Karriere in der Bundespolitik nutzen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Zuerst schnipselt er voneinander unabhängige Schlagzeilen und Fotos zusammen und täuscht die Wählerinnen und Wähler, jetzt lässt er seinen Parteikollegen im Landtag für sich mit Halbwahrheiten ausrücken. Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum in Rohrau setzt Herr Dorner seinen Feldzug gegen die niederösterreichischen Bürgermeister jetzt offenbar in Neunkirchen fort", kritisiert Hauer nach der Pressekonferenz der FPÖ in Neunkirchen.
Dieses Kalkül sei durchschaubar und zeige, "wie wenig Interesse die FPÖ an einer zukunftsorientierten, überparteilichen Zusammenarbeit für Neunkirchen hat. Hauer weiter: "Dieter Dorner hat das gemeinsam mit der FPÖ erstellte Konsolidierungspaket vergangenes Jahr selbst abgesegnet. Dass genau er sich händchenhaltend zu Herrn Fiedler gesellt und plötzlich dagegen argumentiert, ist an Doppelmoral kaum zu überbieten. Zur gesamten Wahrheit gehört auch dazu, dass Bürgermeister Peter Teix seit seinem Amtsantritt wichtige Schritte zur Sanierung des Stadt-Budgets gesetzt hat."
Und weiter: "So war der Rechnungsabschluss 2025 um 55 Prozent und 4,2 Millionen Euro besser als erwartet – ein klarer Erfolg von Bürgermeister Peter Teix. Diesen eingeschlagenen und überparteilichen Weg gilt es auch in Zukunft konsequent weiter zu verfolgen. Das Ziel ist der Neustart in Neunkirchen. Denn die Neunkirchnerinnen und Neunkirchner erwarten sich ein Ende der parteipolitischen Spielchen der FPÖ und eine ehrliche Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt."