Massiver Jobabbau droht

VW-Chef sieht Alternative zu Werksschließungen

Volkswagen steht vor einem Umbau – bis zu 100.000 Stellen könnten wegfallen. Konzernchef Blume sieht aber "intelligentere Lösungen".
Newsdesk Heute
12.07.2026, 16:08
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Im Ringen um die Zukunft von Volkswagen sieht Konzernchef Oliver Blume Alternativen zu Fabrikschließungen. "Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen", sagte Blume der "Bild am Sonntag".

Ein Sparprogramm an den deutschen Produktionsstandorten zeige bereits Wirkung: "Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt", sagte der VW-Chef.

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Nach Angaben von heise.de kommen die Äußerungen wenige Tage nach der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, bei der Blume einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll.

Arbeitnehmer blockierten Sparpaket

Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung", die sich auf Konzernkreise beruft, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Paket.

Was konkret im abgelehnten Sparpaket steht, ist bisher nur aus Berichten bekannt.

Laut "Manager Magazin" könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen – doppelt so viele wie bisher geplant. Laut "Bild" könnten es sogar 120.000 sein.

Vier deutsche Werke bedroht

Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland sind von der Schließung bedroht: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm. Der Autokonzern kämpft mit hohen Kosten und geringeren Margen.

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