Die Volkswagen-Gruppe – dazu gehören Marken wie VW, Audi, Seat, Skoda, Cupra, Bentley, Lamborghini oder Ducati – setzt den Rotstift an. In weiterer Folge sollen vier Werke geschlossen werden. Dies könnte bis zu 50.000 Jobs kosten.
Dies könnte nun auch Auswirkungen auf die Fahrzeugproduktion haben. Wie die "Krone" berichtet, stehen 50 Prozent der Modelle im Konzern vor dem Aus – darunter auch einige bekannte Autos.
So soll etwa der VW Touareg, der seit 2002 gebaut wird, verschwinden. Im Vorjahr wurden davon in Österreich nur 555 Stück zugelassen. Auch das elektrische SUV-Coupe VW ID.5 soll eingestellt werden. Hier sei die Nachfrage ebenfalls gering. Des Weiteren soll es dem T-Roc Cabriolet an den Kragen gehen. Ein weiteres Cabriolet, das eingestellt werden könnte, ist der VW Taigo.
Der wohl bekannteste VW auf der Einsparungsliste ist der seit über 20 Jahren produzierte VW Touran. Das letzte Modell der Serie lief bereits Ende April über die Fließbänder. Demnach sei die Nachfrage stark zurückgegangen.
Bei Audi wird es den A1 treffen. Von ihm soll es keine Verbrenner-Nachfolger geben. Der Wagen soll durch E-Modelle wie den "ID-Polo" ersetzt werden. Zudem könnten der Q2 und der Q6 e-tron wegfallen. Auch die Premium-Limousine Audi A8 steht vor dem Aus. Einige Modelle seien noch im Abverkauf erhältlich.
Bei Skoda soll der Scala durch ein elektrisches Modell ersetzt werden. Da die Nachfrage bei den E-Autos von Cupra gestiegen ist, könnte Seat Federn lassen müssen. Welche Wagen dort nicht mehr produziert werden, ist allerdings offen.
Neben der gesunkenen Nachfrage sind auch die Konkurrenz aus China, der starke internationale Preisdruck und der schwierige Umstieg auf Elektroautos Gründe für die Einsparungen in der Volkswagen-Gruppe.
Demnach machte der Konzern im Jahr 2023 noch einen Gewinn von über 23 Milliarden Euro. Im Vorjahr schrumpfte diese Zahl auf 9,3 Milliarden Euro.