Von einem großen Wintereinbruch will Marcus Wadsak derzeit nichts wissen! Der ORF-Meteorologe reagiert am Dienstag auf Facebook auf Berichte über eine angebliche "Schneewalze" und hat selbst nachgerechnet, welche Schneemengen Österreich bis Mitte Oktober erwarten.
Sein Ergebnis fällt eindeutig aus: In weiten Teilen des Landes ist demnach überhaupt kein Schnee zu erwarten.
Der Wetter-Experte schreibt dazu auf Facebook: "Keine Sterne in Athen, kein Schnee in Österreich." Grund für sein Posting sind Meldungen über einen möglichen Wintereinbruch in der Alpenrepublik.
Wadsak erklärt: "Weil manche Medien oder Facebooker von Wintereinbruch, Schneewalze oder sonst was phantasieren - hab ich mal zusammengerechnet was an Schnee bis Mitte Oktober fällt - es ist größtenteils schlicht NIX!"
Ganz ohne Schnee geht es laut Wadsak allerdings nicht. Betroffen sind demnach lediglich die höchsten Bergregionen Österreichs.
Dort rechnet der Meteorologe von Donnerstag auf Freitag mit geringen Mengen: "Lediglich auf den höchsten Bergen kommen von Donnerstag auf Freitag zwei bis maximal sechs Zentimeter Schnee."
Einen großflächigen Wintereinbruch sieht Wadsak damit bis Mitte Oktober nicht - Schnee erwartet er lediglich auf den höchsten Bergen.
Am Dienstag halten sich anfangs lokale Nebel- oder Hochnebelfelder, es bleibt aber von Beginn an trocken und spätestens im Laufe des Vormittags kommt häufig die Sonne zum Vorschein. Bei meist nur schwachem, neuerlich auf Südost drehendem Wind steigen die Temperaturen auf 20 bis 25 Grad.
Der Mittwoch beginnt noch mit durchziehenden Wolken, bis auf ein paar Tropfen in der Früh bleibt es aber trocken und zumindest zeitweise sonnig. Der Südostwind frischt im Laufe des Nachmittags lebhaft auf, im Bergland wird es föhnig. Je nach Föhneinfluss liegen die Höchstwerte zwischen 21 und 26 Grad.
Am Donnerstag scheint zu Beginn noch die Sonne, in Richtung Wein- und Waldviertel halten sich Nebelfelder. Diese lösen sich zügig auf, rasch ziehen aber erste dichtere Wolkenfelder durch. Ab dem Mittag ziehen sowohl von Süden, als auch aus Westen Schauer und Gewitter auf, die abends teils in kräftigen und ergiebigen Regen übergehen. Zuvor frischt der Wind zeitweise lebhaft aus Süd auf und dreht abends auf West. Dann sind einzelne stürmische Böen zu erwarten. Von West nach Ost werden 18 bis 22 Grad erreicht.