Am Mittwoch (22. April) endet die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Die Friedensverhandlungen stecken fest, und es ist unklar, ob neue Gespräche stattfinden werden. Pakistan hat sich als Vermittler angeboten.
In Islamabad sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Doch während die USA sich optimistisch zeigen, bleibt der Iran skeptisch. Teheran wirft Washington vor, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben.
Wie NTV berichtet, eskaliert auch der Streit um den Frachter "Touska". Die Lage bleibt angespannt, während die Welt auf ein Zeichen der Entspannung wartet.
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit schweren Konsequenzen gedroht, sollten die Gespräche scheitern. Sprecherin Karoline Leavitt betonte, dass die USA zu Verhandlungen bereit seien, aber nicht um jeden Preis.
Der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf warnte seinerseits vor einer Eskalation. Der Iran sei zwar zu Gesprächen bereit, werde aber keine Zugeständnisse machen, die die nationale Sicherheit gefährden.
Die Unsicherheit belastet auch die Weltwirtschaft. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte zu einem erneuten Anstieg der Ölpreise führen und die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt – gefährden.