Waldviertler Zwetschkenknödel sind ein echtes Stück österreichische Mehlspeiskultur: fruchtige Zwetschken, flaumiger Teig und ein Hauch von Kindheit.
Das passende Rezept stammt von Konditormeister Leo Forsthofer, der seit Jahrzehnten für sein Können und seine Leidenschaft für süße Klassiker bekannt ist.
Seine Karriere begann 1980 als Lehrling bei der Konditorei Weinberger in Ybbs, später sammelte er bei nationalen und internationalen Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen.
Heute gibt er sein Wissen als Patissier, Autor, Juror und Trainer an den Nachwuchs weiter. Wie viel Handwerk in einem guten Teig steckt, zeigt er auch in seinem Kochbuch "Elemente der Konditorei – Teige" (Trauner Verlag).
Zutaten (für 30 Stück)
Zubereitung:
Kartoffeln kochen, schälen und passieren. Mit Frischhaltefolie abdecken und auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen mit den übrigen Zutaten rasch zu einem Teig kneten. Ca. 30 Minuten kühl ruhen lassen.
Zwetschkenkerne mit einem dünnen Kochlöffelstiel aus der Frucht drücken und durch einen Zuckerwürfel ersetzen.
Je nach Geschmack den Zuckerwürfel davor noch in Sliwowitz (Pflaumenbranntwein) tauchen. Bei sehr süßen Früchten kann auf den Zucker verzichtet werden.
Kartoffelteig ca. 5 mm dünn ausrollen und in Quadrate (8 x 8 cm) schneiden. Mit je einer Zwetschke belegen und Knödel formen.
In leicht gesalzenem, schwach siedendem Wasser ca. 8–10 Minuten ziehen lassen.
Herausnehmen, abtropfen lassen und in Mohnbutter wälzen.
Mohnbutter: Butter erhitzen, Mohn und Puderzucker leicht rösten.