Mit Maßband

"Warte auf Mama": Mette-Marit half Marius bei Fußfessel

Marius Borg Høiby muss weiter mit Fußfessel auf Skaugum bleiben. Ausgerechnet seine kranke Mutter Mette-Marit spielt dabei eine besondere Rolle.
Heute Entertainment
12.08.2026, 13:59
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Während Kronprinzessin Mette-Marit (52) nach ihrer Lungentransplantation einen langen Weg zurück ins normale Leben vor sich hat, sorgt ihr ältester Sohn weiter für Schlagzeilen. Marius Borg Høiby (29) muss seine Untersuchungshaft weitere vier Wochen mit elektronischer Fußfessel auf Skaugum verbringen.

Dort lebt der 29-Jährige auf jenem Anwesen, das auch seine Mutter gemeinsam mit Kronprinz Haakon (53) bewohnt. Und trotz der schweren vergangenen Monate lässt Mette-Marit ihren Sohn offenbar nicht fallen.

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Das norwegische Königshaus hatte bereits klargemacht, dass Mette-Marit und Haakon Marius in seiner schwierigen Situation unterstützen wollen. Für den 29-Jährigen dürfte das Leben auf Skaugum damit deutlich angenehmer sein als jenes hinter Gefängnismauern.

Mette-Marit wurde zum Argument

Besonders brisant: Mette-Marits schwere Erkrankung spielte sogar eine Rolle im juristischen Kampf ihres Sohnes um die Fußfessel.

Bereits im Mai wollte Marius das Gefängnis verlassen und seine Untersuchungshaft stattdessen mit elektronischer Fußfessel auf Skaugum verbringen. Vor Gericht schilderte er damals die schwierigen Bedingungen hinter Gittern – und verwies dabei ausdrücklich auf seine Mutter.

Die Luftqualität im Gefängnis mache es der damals schwer lungenkranken Mette-Marit demnach schwierig, ihren Sohn zu besuchen. Høiby wollte deshalb nach Skaugum wechseln. Das Gericht lehnte den Antrag zunächst ab.

Auch als sich Mette-Marits Zustand im Juni dramatisch verschlechterte und sie auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde, versuchte Marius erneut, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden.

Jetzt wohnt er doch auf Skaugum

Im Juli bekam der 29-Jährige schließlich zumindest teilweise seinen Wunsch erfüllt. Statt in einer Gefängniszelle darf er seine Untersuchungshaft seither mit Fußfessel auf Skaugum verbringen.

Ein bemerkenswertes Timing: Am selben Tag wurde bekannt, dass Mette-Marit nach ihrer erfolgreichen Lungentransplantation das Krankenhaus verlassen konnte. Für die Kronprinzessin begann damit eine monatelange Rehabilitation – und für ihren Sohn der Hausarrest auf dem Familienanwesen.

Ganz frei ist Marius dort allerdings nicht. Er darf Skaugum nicht einfach verlassen, muss sich an strenge Auflagen halten und regelmäßige Drogentests absolvieren. Das Bezirksgericht Oslo entschied nun, seine Untersuchungshaft bis zum 7. September zu verlängern.

Im Juni war Marius zu vier Jahren Haft verurteilt worden, unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt gegen eine frühere Partnerin. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Høiby bestreitet die schwersten Vorwürfe und geht gegen das Urteil vor.

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