Wenn du bei der WM auf TV-Grafiken oder Liveticker schaust, stolperst du schnell über Abkürzungen wie CIV, CUW, KSA oder RSA. Was wie zufällige Buchstabenkombinationen wirkt, folgt einem klaren System.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals nehmen 48 Teams teil. Die FIFA verwendet dafür eindeutige Drei-Buchstaben-Codes, die weltweit verständlich sein müssen.
Wie chip.de berichtet, orientieren sich die Kürzel nicht am deutschen Ländernamen, sondern häufig an englischen, französischen oder offiziellen Staatsbezeichnungen. CIV steht für Elfenbeinküste - abgeleitet vom französischen Namen Côte d’Ivoire.
KSA bezeichnet Saudi-Arabien und kommt von Kingdom of Saudi Arabia. RSA steht für Südafrika (Republic of South Africa), während BIH für Bosnien und Herzegowina steht - basierend auf Bosna i Hercegovina.
Auch bei bekannteren Nationen kann man kurz stutzen: Deutschland wird international als GER geführt, Österreich als AUT (von Austria). Die Schweiz läuft unter SUI, abgeleitet vom französischen Suisse.
CUW steht übrigens für Curaçao. Das W dient der Abgrenzung zu anderen CU-Codes wie Kuba. CZE bezeichnet Tschechien (von Czechia), ESP steht für Spanien (von España) und COD für die Demokratische Republik Kongo.
Der Grund für dieses System: Fußball-Übertragungen und internationale Datenbanken arbeiten nicht mit deutschen Ländernamen. Die FIFA-Codes müssen weltweit eindeutig sein - deshalb wird aus der Elfenbeinküste nicht ELF, sondern CIV.