Falt-iPhone und Co.

Was Apple im September zeigt – und was wohl nicht

Aktuelle Hinweise sprechen für neue Pro-iPhones, ein Faltmodell und Apple Watches. Andere Produkte könnten beim September-Termin fehlen.
Team Wirtschaft
11.08.2026, 17:23
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Apple lädt wohl im September wieder zu seinem traditionellen Herbst-Event. Offiziell angekündigt ist der Termin zwar noch nicht. Aktuell gelten aber der 8. oder 9. September als besonders wahrscheinlich. Im Mittelpunkt sollen diesmal nicht einfach vier neue iPhones stehen, sondern vor allem die teureren Modelle und Apples erstes faltbares iPhone.

Als fix gilt zudem: Apple dürfte seine bisherige Strategie bei den iPhones über den Haufen werfen. Das normale iPhone 18, ein günstigeres iPhone 18e und womöglich ein zweites iPhone Air sollen erst im Frühjahr 2027 folgen. Für September werden dagegen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare iPhone erwartet.

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Faltbares iPhone als der Star des Abends

Die größte Aufmerksamkeit dürfte Apples erstes faltbares iPhone bekommen. In Berichten ist von einem Gerät die Rede, das geschlossen einen Bildschirm mit rund 5,5 Zoll und aufgeklappt etwa 7,8 Zoll bieten soll. Statt Face ID soll Apple hier aus Platzgründen wieder auf Touch ID setzen. Auch zwei Kameras auf der Rückseite gelten derzeit als wahrscheinlich.

Noch offen ist die Bezeichnung. In der Gerüchteküche tauchen sowohl "iPhone Fold" als auch "iPhone Ultra" auf. Ebenfalls nicht völlig geklärt ist, wann das Gerät tatsächlich in den Verkauf geht. Aktuelle Berichte rechnen zwar mit einer Vorstellung gemeinsam mit den Pro-Modellen, bei der Auslieferung könnte es aber später losgehen.

iPhone 18 Pro mit großem Kamera-Upgrade

Beim iPhone 18 Pro und Pro Max wird derzeit kein kompletter Design-Neustart erwartet. Die Geräte sollen ihren Vorgängern ähnlich sehen, die Dynamic Island könnte allerdings kleiner ausfallen. Als wichtiger technischer Sprung gilt der neue A20-Pro-Chip.

Auch bei der Kamera gibt es aktuelle Hinweise auf Änderungen. Für das Pro-Modell wird unter anderem eine variable Blende der Hauptkamera gehandelt. Außerdem soll Apple beim Kamera-Knopf vereinfachen und auf einen Teil der bisherigen Touch-Funktionen verzichten. Beim Pro Max ist von einem größeren Akku und einem etwas dickeren Gehäuse die Rede.

Neue Apple-Uhren gelten als gesetzt

Neben den iPhones werden neue Uhren erwartet. Laut jüngsten Berichten stehen die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 auf dem Programm. Große Designänderungen werden derzeit eher nicht erwartet, dafür neue Prozessoren und Verbesserungen bei Gesundheits- und Fitnessfunktionen.

Bei der Series 12 könnte außerdem wieder ein Keramikgehäuse auftauchen. Das gilt allerdings noch als unsicher und könnte sich auch bis 2027 verschieben.

Apple TV und HomePod mini könnten ebenfalls kommen

Spannender wird es bei den zusätzlichen Geräten. Laut Bericht von Bloomberg-Reporter Mark Gurman sollen sowohl eine neue Apple-TV-Box als auch ein neuer HomePod mini bereit sein. Ob Apple diese tatsächlich beim September-Event zeigt oder erst später, ist noch offen.

Gurman zählt außerdem ein neues Gerät für Apples Smart-Home-Pläne zu den möglichen September-Newcomern. Dieses Produkt wird derzeit häufig als HomePad oder HomePod Touch bezeichnet. Gerade bei diesem Gerät hängt allerdings viel davon ab, wie weit Apple mit seiner neuen Siri-Generation und den dazugehörigen Funktionen ist.

AirPods derzeit weniger sicher

Bei neuen AirPods ist die Lage weniger eindeutig. In den vergangenen Monaten gab es zwar immer wieder Hinweise auf neue Modelle, darunter auch Varianten mit zusätzlichen Sensoren beziehungsweise Kameras für visuelle KI-Funktionen. Die jüngsten Berichte sehen AirPods aber nicht so klar als Fixpunkt des September-Events wie iPhones und Apple Watches.

Macs und iPads folgen eher später

Macs und iPads dürften beim September-Termin dagegen eher keine große Rolle spielen. Ein überarbeitetes iPad mini und neue Macs werden zwar für den Herbst erwartet, aktuelle Berichte ordnen sie aber eher einem späteren Termin zu. Besonders ein neues MacBook Pro mit M6-Chip wird derzeit eher für Oktober gehandelt.

Falt-iPhone könnte mehr als 2.000 Dollar kosten

Thema Preise: Billig dürfte Apples erstes faltbares iPhone jedenfalls nicht werden. Aktuelle Schätzungen gehen von einem Einstiegspreis von mehr als 2.000 US-Dollar aus. Die Analysten von Jefferies rechnen derzeit mit rund 2.199 Dollar für das Basismodell. Je nach Speicher könnten höher ausgestattete Varianten sogar deutlich darüber liegen.

Damit würde das Falt-iPhone voraussichtlich mit Abstand zu den teuersten Smartphones von Apple gehören. Bei den beiden iPhone-18-Pro-Modellen ist die Lage weniger eindeutig. Während manche aktuellen Berichte von weitgehend stabilen Einstiegspreisen ausgehen, rechnen andere wegen höherer Speicher- und Bauteilkosten mit Preiserhöhungen. Jefferies hält sogar einen Aufschlag von rund 200 Dollar innerhalb der iPhone-18-Reihe für möglich.

Zum Start könnten Geräte schnell vergriffen sein

Wer eines der neuen Modelle unmittelbar nach dem Verkaufsstart haben will, dürfte Geduld benötigen. Aktuelle Berichte sprechen von Engpässen bei Speicherchips, die Apples Produktion der iPhone-18-Pro-Modelle und des faltbaren iPhones beeinträchtigen könnten. Laut dem Halbleiter-Analysten Tim Culpan könnten dadurch zum Start lange Lieferzeiten entstehen und einzelne Modelle bereits während der Vorbestellphase ausverkauft sein.

Der Engpass betrifft demnach mobilen Arbeitsspeicher. TSMC soll bereits Prozessoren im Wert von rund einer Milliarde Dollar gefertigt haben, die noch nicht fertig verpackt werden können, weil die benötigten Speicherchips fehlen. Apple und seine Zulieferer sollen zwar weiterhin davon ausgehen, genügend Geräte für den Start bereitstellen zu können. Hält der Mangel länger an, könnten sich die Lieferzeiten danach jedoch rasch verlängern.

Beim faltbaren iPhone kommt ein weiteres Problem hinzu. Berichte aus der Lieferkette verwiesen zuletzt auf Schwierigkeiten beim Hochfahren der Produktion. Ende Juli war von letzten Anpassungen für die Massenfertigung die Rede. Andere aktuelle Hinweise sprechen deshalb von einer möglicherweise kleinen Stückzahl unmittelbar nach der Präsentation, bevor die Produktion später im Jahr stärker hochgefahren wird.

{title && {title} } tmw, {title && {title} } 11.08.2026, 17:23