Menschen, die aufgrund von Alter oder schwerer Krankheit sterben, durchlaufen in der Regel einen mehrstufigen Sterbeprozess. In der Medizin wird dieser in drei Phasen unterteilt: Präterminalphase, Terminalphase und Finalphase.
Während in der Präterminalphase noch eine normale Teilnahme am Leben möglich ist, schreitet die Krankheit bereits voran. Diese Phase kann sich über Monate oder sogar Jahre erstrecken.
Wie chip.de berichtet, beginnt die Terminalphase, wenn eine Heilung ausgeschlossen ist. In dieser Zeit lässt die Konzentration stark nach, die betroffene Person wird bettlägerig und leidet unter Atemnot.
Ein markantes Anzeichen der Terminalphase ist das sogenannte Todesdreieck: Die Haut um Mund und Nase wird auffallend blass. Diese Phase dauert typischerweise wenige Tage bis etwa eine Woche.
Die Finalphase beschreibt die letzten 48 Stunden vor dem Tod. Der Sterbende spricht kaum noch und verbringt viel Zeit schlafend. Das Verlangen nach Nahrung und Flüssigkeit nimmt ab.
In dieser Phase verlangsamt sich der Stoffwechsel, die Durchblutung verschlechtert sich und die Atmung wird erschwert. Die Haut trocknet aus, dunkle Flecken können auftreten und Augen- sowie Wangenpartien sinken ein.
In der letzten Phase kann es zum sogenannten Todesrasseln kommen. Da Sterbende nicht mehr richtig schlucken oder husten können, sammelt sich Schleim im Rachenraum an. Dies führt zu einem charakteristischen Atemgeräusch.