Millionen-City ausgetrocknet

Wasserkrise – DIESES Land muss bald Hauptstadt verlegen

Wegen dramatischer Wasserknappheit denkt der Iran laut Präsident Peseschkian über die Verlegung seiner 15-Millionen-Hauptstadt Teheran nach.
Bernd Watzka
24.07.2025, 12:09
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Die seit Jahren andauernde Wasserkrise im Iran spitzt sich dramatisch zu. Präsident Massud Peseschkian schließt sogar nicht mehr aus, die Hauptstadt Teheran zu verlegen - eine gigantische Metropole mit 15 Millionen Einwohnern. "Die Lage ist ernst, und Teheran hat wirklich kein Wasser mehr", warnte er laut dem Portal Asr-Iran.

Stauseen bald ausgetrocknet

Wie ernst die Situation ist, zeigt ein Blick auf die Stauseen des Landes: Einer der größten könnte laut staatlicher Nachrichtenagentur IRNA binnen vier Wochen völlig austrocknen. In sieben Talsperren liegt der Füllstand unter zehn Prozent - zwei davon sind bereits komplett trocken. Besonders betroffen: die Provinzen Hormusgan und Fars.

Normale Wasserversorgung unmöglich

Klimaforscher schlagen längst Alarm: Rund 80 Prozent der iranischen Stauseen seien praktisch leer. Bis zu den erwarteten Regenfällen im Herbst sei keine normale Wasserversorgung möglich, sagen Experten. Die Regierung reagiert mit drastischen Maßnahmen: Bis 26. Juli bleiben alle Behörden und Schulen geschlossen.

Dürre als Hauptursache

Präsident Peseschkian nennt die jahrelange Dürre als Hauptursache - spart aber nicht mit Kritik an früheren Regierungen: Sie hätten die Umweltprobleme schlicht ignoriert. Inzwischen wirkt sich die Krise auch auf die Wirtschaft aus: Fabriken stehen still, tausende Jobs sind in Gefahr.

Zudem wächst die Kritik an lokalen Behörden - ihnen wird Misswirtschaft vorgeworfen. Viele Menschen kehren der Hauptstadt unterdessen den Rücken und ziehen in wasserreichere Gebiete im Norden.

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