Michael Gregoritsch will zur WM und dafür braucht er Spielpraxis. Genau diese könnte der ÖFB-Stürmer nun in der Schweiz bekommen. Wie der Schweizer "Blick" berichtet, steht der 31-Jährige kurz vor einem Wechsel zum FC Basel. Eine Leihe befindet sich demnach auf der Zielgeraden.
Basel bricht am Freitag ins Trainingslager nach Marbella auf. Gregoritsch wird dabei wohl noch nicht an Bord sein. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass der Angreifer in den kommenden Tagen nach Südspanien nachreist.
Die Verantwortlichen des FC Basel sind überzeugt, mit dem langjährigen Bundesliga-Profi die optimale Lösung für das Sturmproblem des Vereins gefunden zu haben. Der Traditionsklub liegt aktuell nur auf Rang vier der Schweizer Liga. In 19 Spielen gelangen lediglich 28 Tore – deutlich zu wenig für die Ansprüche des 21-fachen Schweizer Meisters.
Gregoritsch war im vergangenen Sommer für 1,5 Millionen Euro von Freiburg zu Bröndby Kopenhagen gewechselt. Beim dänischen Klub musste sich der 72-fache Teamspieler zuletzt aber meist mit der Jokerrolle begnügen. In elf Ligaeinsätzen erzielte er zwei Treffer. Insgesamt stehen drei Tore und ein Assist in 14 Pflichtspielen zu Buche.
Trainiert wird der FC Basel seit dieser Saison vom ehemaligen Altach-Coach Ludovic Magnin. Der Klub erhofft sich durch die mögliche Verpflichtung neue Impulse in der Offensive.
In Basel würde Gregoritsch zudem auf ÖFB-Kollege Flavius Daniliuc treffen. Im Kampf um einen Stammplatz müsste sich der Angreifer mit Albian Ajeti, Kaio Eduardo und Moritz Broschinski messen.