Nach AfD-Sieg

Weidel gegen Merz – Duell im Bundestag eskaliert völlig

Eskalation im Deutschen Bundestag! Zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und AfD-Chefin Alice Weidel flogen die Fetzen. Die Details:
Newsdesk Heute
09.09.2026, 14:22
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Nach dem Erdrutschsieg bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt befindet sich die AfD auf einem Höhenflug. Die Partei, die vom Verfassungsschutz in mehreren Bundesländern als rechtsextremistisch eingestuft wird, erreichte 43,8 Prozent und konnte sich damit mehr als verdoppeln.

Die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz hingegen erhielt eine saftige Watschn und stürzte um fast 20 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent ab. Mit umso größerer Spannung wurde das erste Aufeinandertreffen seit der nunmehrigen Wahl zwischen AfD-Chefin Alice Weidel und Merz im Deutschen Bundestag am Mittwoch erwartet. Dabei kam es zu heftigen gegenseitigen Angriffen.

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Weidel feuert gegen Merz

Als Auftaktrednerin trat Weidel vors Mikrofon und feuerte in Richtung der Regierung. Die schwarz-rote Koalition ist für sie gescheitert, die CDU sei "pulverisiert" und der Kanzler abgestraft worden. Zudem griff die AfD-Frontfrau die Finanzpolitik der Regierung an. Merz würde Deutschland in eine "Staatspleite" treiben und "verbrannte Erde" hinterlassen.

Des Weiteren machte Weidel die Migrationspolitik der Regierung für Kriminalität und Sicherheitsprobleme im Land verantwortlich. Auch "Kriegspropaganda" gegen Russland warf sie der Koalition vor. Außerdem kritisierte Weidel die Energiewende. Diese sei laut ihrer Aussage "verlorenes und verbranntes Geld".

Kanzler kontert

Merz hingegen warf der AfD "Verachtung unserer demokratischen Institutionen" vor. Zudem würde Weidels Partei das "Land destabilisieren" wollen, so der Kanzler. Des Weiteren würde die AfD mit dem Begriff "Remigration" eine "ethnische Säuberung" nach Herkunft und Hautfarbe meinen.

Bezüglich der Wahl in Sachsen-Anhalt meinte Merz, dass die AfD ihr Ziel verfehlt hätte, da sie nicht die absolute Mehrheit erreichen konnte. Ihm zufolge sei die Politik der stärksten Oppositionspartei in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Gleichzeitig warf Merz der AfD "Wahlbetrug" vor. Dies erklärte der Kanzler damit, dass die AfD vor der Wahl sagte, dass man ohne eine absolute Mehrheit im Parlament nicht regieren wolle. Diese Ankündigung habe man nun verworfen.

Heftige Zwischenrufe

Die Rede von Merz wurde von Abgeordneten der AfD mit Zwischenrufen unterbrochen. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) war um Ordnung bemüht und rügte die AfD-Politiker. Ihre Botschaft: "Wir sind hier nicht auf dem Fußballplatz." Einigen Abgeordneten drohte Klöckner sogar mit dem Rauswurf aus dem Plenarsaal.

red,09.09.2026, 14:22