Rund um den ESC sorgt der Rücktritt von Ex-ORF-Chef Roland Weißmann weiter für Diskussionen – schließlich war er bei den Vorbereitungen immer wieder selbst auf der Bühne zu sehen. Doch für die Arbeit an der großen Show soll das keinen Schaden anrichten. Weißmanns Rücktritt hindere die ESC-Vorbereitungen "überhaupt nicht," so ESC-Executive-Producer Michael Krön beim Medienupdate am 19. März in der Wiener Stadthalle.
Weiters sprach er sich deutlich für den Zusammenhalt des ORFs aus: "Wir haben nach wie vor eine tolle Geschäftsführung, die uns den Rücken freihält. Es gibt ein tolles Team, es gibt ein tolles Medienhaus im ORF und alle arbeiten mit Vollgas und in Wirklichkeit ist daraus wirklich keine Behinderung entstanden.“ Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz ergänzte dazu: "Ich hätte es nicht anders formuliert."
Dass Weißmann bei den Vorbereitungen eine sichtbare Rolle gespielt hat, macht die Frage nach möglichen Folgen umso drängender. Dennoch betonen die ESC-Macher, dass der Betrieb im Hintergrund weiterläuft und die Planung nicht ins Stocken geraten sei.
Während der ORF "perfekt im Zeitplan" arbeitet, wie auch interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher bestätigte, bangen viele ESC-Fans noch um Tickets. Schon in der ersten Verkaufswelle im Jänner waren alle Karten innerhalb weniger Minuten weg. Am 26. März um 15:00 Uhr startet nun die zweite große Verkaufswelle. Sogar einige Karten für das große Finale sollen dabei sein – insgesamt handle es sich um "mehrere tausend" Tickets, so Krön.
Der Haken bleibt aber: Wer mitkaufen will, musste sich bereits Ende 2025 für den Verkauf registrieren. Nur diese angemeldeten Fans haben auch bei der zweiten Verkaufswelle überhaupt eine Chance auf Tickets.