In Österreich werden bald wichtige Jobs in den Bundesmuseen neu vergeben. Im Frühjahr fällt zum Beispiel die Entscheidung, wer künftig die wissenschaftliche Leitung im Museum für angewandte Kunst (MAK) und in der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) übernimmt.
Für das MAK haben sich laut Kurier nur vier Frauen beworben, alle aus Österreich. Bestätigt wurde das auch vom Kulturministerium. Mit dabei ist offenbar auch die bisherige Direktorin Lilli Hollein, die schon angekündigt hat, gerne weitermachen zu wollen.
Fix ist: Im mumok übernimmt ab 1. August jemand Neues die kaufmännische Leitung. Cornelia Lamprechter wechselt nämlich zur Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) und folgt dort ab 1. September auf Paul Gessl, der in Pension geht. Für diesen Posten im mumok gab es insgesamt 27 Bewerbungen – 13 von Männern und 14 von Frauen. Das Interesse aus Österreich war größer (19 Bewerbungen) als aus dem Ausland (acht).
Die Entscheidungen für MAK und mumok sollen im April fallen. Wer auf Johanna Rachinger an der Spitze der Nationalbibliothek folgt und wer künftig das Belvedere leitet – dort sind gleich beide Chefposten ausgeschrieben –, wird schon im März bekanntgegeben.