Heute Nacht war es wieder so weit: Die Uhren wurden auf Sommerzeit umgestellt – also um 1 Stunde vor. Für viele bedeutet das vor allem eines – eine Stunde weniger Schlaf.
Mit der Umstellung auf die Sommerzeit
wird es abends länger hell
dafür ist es in der Früh länger dunkel
Viele empfinden das als positiv – vor allem wegen der längeren Abende.
Die Zeitumstellung wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen und das Tageslicht besser zu nutzen. Heute ist ihr Nutzen allerdings umstritten.
Die Idee geht auf Zeiten zurück, in denen Energie knapp war:
1. Weltkrieg (1916): In vielen Ländern – auch Österreich – wurde die Sommerzeit eingeführt, um Kohle und Strom zu sparen.
2. Weltkrieg & Ölkrise (1970er Jahre): Die Zeitumstellung wurde erneut genutzt, um Energie effizienter einzusetzen.
Durch die Sommerzeit sollte es abends länger hell sein. Das bedeutet weniger künstliches Licht und weniger Energieverbrauch.
Funktioniert das heute noch?
Nur eingeschränkt bzw. kaum.
Moderne Studien zeigen:
Energieeinsparungen sind minimal oder gar nicht vorhanden
durch längere helle Abende wird teilweise sogar mehr Energie verbraucht (z. B. durch Klimaanlagen)
organisatorischer Aufwand bei Abschaffung (z. B. Verkehr, Wirtschaft)
Die Zeitumstellung wurde eingeführt, um Energie zu sparen – heute hat sie vor allem noch Tradition und organisatorische Gründe. Deshalb bleibt sie uns vorerst wohl noch erhalten.