Großer Einsatz

Werkstättenbrand fordert Feuerwehren in Wösendorf

Am Montagnachmittag kam es in der Ortschaft Wösendorf im Bezirk Krems in einer Werkstatt zu einem Brand.
Niederösterreich Heute
03.03.2026, 18:16
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Am Montagnachmittag, dem 2. März 2026, kam es in der Ortschaft Wösendorf (Gemeinde Weissenkirchen/Wachau) in einer Werkstatt zu einem Brand. Während die Hausbesitzer den Notruf wählten, versuchte der Hauseigentümer vergeblich, das Feuer zu löschen.

Der Diensthabende der Bereichsalarmzentrale Krems alarmierte daraufhin die Feuerwehr Weißenkirchen zu einem Brandeinsatz der Stufe 2.

Gesamte Werkstatt in Vollbrand

Rasch rückten mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr zum Einsatzort aus. Bereits während der Anfahrt war eine Rauchentwicklung wahrnehmbar. Beim Eintreffen rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger unverzüglich mit den Geräten aus, und die ersten Löschleitungen wurden gelegt. Zunächst entschied sich der Einsatzleiter für einen Außenangriff, da beim Eintreffen der Feuerwehr bereits die gesamte Werkstätte in Vollbrand stand.

Auch von der Gebäuderückseite wurde versucht, das Feuer zu löschen. Bei einem Fenster wurde eine Öffnung geschaffen und auch hier Wasser eingebracht, teilte das Bezirksfeuerwehrkommando Krems mit.

Aufgrund dichter Verrauchung auch im Obergeschoss ging hier ein weiterer Atemschutztrupp vor. Er suchte im Stockwerk mithilfe der Wärmebildkamera nach einem Brandherd. Dichter Qualm erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte deutlich. Nach Absprache mit den Bereichsleitern und dem Einsatzleiter wurde entschieden, den Außenangriff im Hof abzubrechen und sich ausschließlich auf die Löschmaßnahmen im hinteren Bereich des Hauses zu konzentrieren. Aufgrund des großflächigen Einsatzes mehrerer Atemschutztrupps ließ der Einsatzleiter nach rund 30 Minuten im Einsatz die Feuerwehr Spitz nachalarmieren, welche ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen ausrückte.

Aufwendiger Einsatz

"Dies zeigte nach und nach Wirkung. Jedoch machten weitere kleine Brandherde, die mittels der Wärmebildkamera ersichtlich wurden, den Einsatzkräften zu schaffen. Im Obergeschoss wurde gezielt nach den Brandherden gesucht und diese wurden abgelöscht. Nachdem die Löschmaßnahmen Wirkung zeigten und der Brand weitgehend gelöscht war, kontrollierte ein Atemschutztrupp mit der Wärmebildkamera die Werkstatt im Inneren. Etwaige Glutnester wurden abgelöscht. Im Anschluss öffneten die Kameraden den Fußboden im Zimmer über der Werkstatt, um auch hier eine Kontrolle durchzuführen", heißt es seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Krems.

Nach rund drei Stunden im Einsatz konnte schließlich durch den Einsatzleiter "Brand aus" gegeben werden. Die Löschleitungen wurden abgebaut und die Gerätschaften verräumt. Während des Einsatzes war das Rote Kreuz Krems mit einem Rettungswagen zur Beistellung anwesend. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. "Verletzte gab es zum Glück keine", heißt es.

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