Unter dem Einfluss eines ausgeprägten Hochs stellt sich in den kommenden Tagen ruhiges Wetter ein. In einer südwestlichen Höhenströmung erreichen für die Jahreszeit zudem äußerst milde Luftmassen den östlichen Alpenraum, somit sind verbreitet frühlingshafte Höchstwerte zu erwarten. Erst am Sonntag könnte den Westen und Nordwesten des Landes eine schwache Kaltfront streifen. Warnrelevantes Wetter ist aber bis auf Weiteres nicht in Sicht.
"Zeit für good news: Das Wetter wird netter", schreibt Meteorologe Marcus Wadsak auf seiner Facebook-Seite und postet dazu ein Video, in dem er über die aktuelle Wetter-Lage in Österreich spricht. "Die Sonne ist da und sie ist gekommen, um zu bleiben", stellt der Experte darin klar und gibt auch gleich einen Ausblick auf die kommenden Tage:
"In den nächsten Tagen legt sich ein kleiner, aber feiner Hauch von Vorfrühling über den Großteil Österreichs. Das tut gut, nach dem kalten und trüben Jänner, nach dem Schneefall in der letzten Woche, jetzt geht es bergauf", stellt Wadsak im ORF klar.
Bergauf gehe es aber nicht nur mit der Temperatur, sondern auch mit dem Sonnenschein. "Die Sonne scheint jetzt immer länger. In Wien ist die Sonne zum Beispiel am Mittwoch schon vor 6 Uhr aufgegangen und sie scheint bereits mehr als zehneinhalb Stunden lang", so der Wettermann.
Zu Beginn des Jahres hatte sich die Sonne hingegen nur selten blicken lassen. "Wenn sie überhaupt herausgekommen ist, dann maximal 8 Stunden und 12 Minuten", erklärt Marcus Wadsak.
"Aber blicken wir hoffnungsfroh in die Zukunft! Denn in nicht einmal drei Wochen beginnt der Frühling und dann sind am 20. März Tag und Nacht gleich und wir kommen in den Genuss von zwölf Stunden Sonnenschein", freut sich der Meteorologe – und mit ihm wohl ganz Österreich.
Am Donnerstag halten sich besonders im Wald- und Mostviertel sowie im südlichen Wiener Becken zunächst einige Nebelfelder, welche sich am Vormittag auflösen. Nachfolgend bzw. abseits des Nebels scheint häufig die Sonne, lediglich ein paar dünne und harmlose Schleierwolken zeigen sich am Himmel. Bei schwachem bis mäßigem Südostwind liegen die Höchstwerte zwischen 7 Grad im Waldviertel und 14 Grad in den Voralpen.
Am Freitag hält sich im Flachland anfangs Nebel, dieser lockert im Laufe des Vormittags aber langsam auf, lediglich im Waldviertel hält sich der Nebel etwas länger. Abseits davon scheint von Beginn an häufig die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost und die Temperaturen steigen auf 9 bis 16 Grad.
Am Samstag halten sich im Wald- und Mostviertel Nebelfelder, welche sich im Tagesverlauf nur langsam auflösen. Abseits davon zeigt sich häufig die Sonne. Die vereinzelt durchziehenden Schleierwolken stören den freundlichen Wettercharakter kaum. Bei schwachem bis mäßigem Südostwind werden vorfrühlingshafte Höchstwerte zwischen 10 und 17 Grad erreicht.
Der Sonntag startet im Mostviertel mit dichten Wolken. Abgesehen davon scheint noch häufig die Sonne, ehe sich ab Mittag von Westen her Wolken ausbreiten, meist bleibt es aber trocken. Der Westwind weht im Donauraum schwach und mit Höchstwerten zwischen 12 und 15 Grad kühlt es wieder etwas ab.