WhatsApp ist der beliebteste Messenger und auf fast jedem Handy installiert. Was viele nicht wissen: Man kann den Funktionsumfang erweitern, indem man bestimmte Telefonnummern als Kontakt hinzufügt. Diese Nummern gehören zu Chatbots, mit denen man wie mit normalen Kontakten schreiben kann.
So gibt es etwa Dienste wie Scamio von Bitdefender, mit denen man verdächtige Nachrichten auf Betrug prüfen lassen kann. Auch NordBot vom Sicherheitsanbieter Nord Security analysiert Links und Bilder - allerdings nur auf Englisch. Sogar ChatGPT lässt sich per WhatsApp nutzen, wenn man die US-Nummer 1-800-242-8478 als Kontakt speichert.
Doch Vorsicht ist geboten, wie "Chip" berichtet: WhatsApp reagiert bei der Nutzung seiner Schnittstellen sensibel.
Wer wahllos Nummern hinzufügt, kann schnell unter Spam-Verdacht geraten - und dann wird das Konto für mehrere Stunden gesperrt.
Das erste Risiko: Wer unseriöse Chatbot-Nummern speichert, landet möglicherweise auf einer Spamliste. Das zweite: WhatsApp selbst kann das eigene Konto sperren, wenn es ungewöhnliche Aktivitäten erkennt.
Wer also Dienste per Telefonnummer einbinden will, sollte vorher genau prüfen, ob der Anbieter seriös ist.
Experten empfehlen, nur Nummern von bekannten und vertrauenswürdigen Anbietern zu verwenden. Vor dem Hinzufügen sollte man recherchieren, ob der Dienst noch aktiv ist und welche Daten er verarbeitet.
Im Zweifelsfall lieber darauf verzichten – denn eine WhatsApp-Sperre kann sehr ärgerlich sein.