Wechsel am Chefsessel bei den Wiener Bädern: Mit 1. September 2026 übernimmt Rainer Hauswirth die Leitung der zuständigen MA 44. Der studierte Volkswirt setzte sich bei der Ausschreibung für die Nachfolge als bestgeeigneter Kandidat durch.
Magistratsdirektor Dietmar Griebler überreichte Hauswirth im Beisein von Personal- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SP) sowie Younion-Gewerkschafter Wolfgang Jelinek das Bestellungsdekret.
Damit endet eine lange Ära bei den Wiener Bädern. Der derzeit noch amtierende Abteilungsleiter Hubert Teubenbacher geht mit Ende August dieses Jahres in Pension. Er leitete die MA 44 bereits seit November 2009. Mit Juni 2014 übernahm er zusätzlich die Bereichsleitung für Bildungsinfrastruktur. Sein Nachfolger kennt sowohl die Wiener Stadtverwaltung als auch die MA 44. Czernohorszky setzt bei den kommenden Aufgaben vor allem auf Hauswirths Erfahrung in den Bereichen Infrastruktur, Klima und Energie.
"Die Wiener Bäder sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensqualität in unserer Stadt. Sie bieten Raum für Sport, Erholung, Gesundheit und soziale Begegnung für Millionen Badegäste jedes Jahr", so Czernohorszky bei der Dekretüberreichung in der MA 44.
"Mit Rainer Hauswirth übernimmt ein ausgewiesener Kenner der Wiener Stadtverwaltung und der MA 44 die Leitung der Abteilung", so Czernohorszky weiter. "Durch seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Infrastruktur, Klima und Energie bringt er beste Voraussetzungen mit, um die erfolgreiche Weiterentwicklung der Abteilung und die Umsetzung des Bäderbauprogramms konsequent voranzutreiben."
Auf den neuen Bäder-Chef warten dabei mehrere große Aufgaben. "Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Wiener Bäder wird er die Herausforderungen der Zukunft in den Bereichen Klimaanpassung, Infrastrukturmodernisierung und Servicequalität gestalten."
Rainer Hauswirth wurde in Wien geboren. Nach seiner Matura in Wien studierte er Volkswirtschaft an der Universität Wien. Bereits während seines Studiums sammelte er berufliche Erfahrungen am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO). Von 2001 bis 2007 war er als wissenschaftlicher Referent am Wissenschaftszentrum Wien tätig.