Wiener bekommt nach BMW-Crash Corona-Strafe aufgebrummt

Ein 23-jähriger Wiener soll nun eine Corona-Strafe in der Höhe von 150 Euro bezahlen, weil er im Lockdown in einen Verkehrsunfall involviert war.

Bereits am 22. Jänner kam es am Währinger Gürtel gegen 22 Uhr zu einem spektakulären Verkehrsunfall - "Heute" berichtete. An jenem Freitagabend saß ein 23-jähriger Wiener, der anonym bleiben möchte, am Beifahrersitz des gecrashten 3er-BMWs. Er selbst wurde bei der Kollision leicht verletzt. Eigenen Aussagen zufolge, soll er im Krankenwagen aber wieder zu Bewusstsein gekommen sein. 

Corona-Regeln nicht eingehalten

Nun, knapp drei Wochen nach dem Unfall, bekam der 23-Jährige auch noch eine Corona-Strafe aufgebrummt. Der Grund: Nach den in Österreich geltenden Ausgangsbeschränkungen hätte er um die Uhrzeit zu Hause sein müssen. "Ich finde es unverschämt, dass ich nach so einem Unfall, bei dem ich eine Gehirnerschütterung erlitten habe, jetzt auch noch 150 Euro bezahlen soll", erzählt der junge Wiener im "Heute"-Gespräch. 

Der 23-Jährige kann nun mit rechtlichen Schritten gegen die Strafe vorgehen. Lässt er die Einzahlungsfrist verstreichen, wird ein Verfahren eingeleitet und ein Bescheid zugeschickt – gegen diesen kann er Einspruch erheben. Verliert er allerdings vor Gericht, könnte die geforderte Summe von 150 Euro unter Umständen deutlich höher ausfallen. 

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