Wiener Szene-Gastronomen eröffnen Schanigarten in City

Hier ist das "Palais Freiluft" aktuell im entstehen (v.l.n.r.: Schopper, Jachmann, Dobcak, Rittenauer, Mosleitner)
Hier ist das "Palais Freiluft" aktuell im entstehen (v.l.n.r.: Schopper, Jachmann, Dobcak, Rittenauer, Mosleitner)zVg / Palais Freiluft
Mit dem "Palais Freiluft" wird die Idee der Gastro-Inseln nun in der Wiener City privat und mit prominenter Nachgastro-Besetzung verwirklicht. 

Im März wurde das Konzept von Gastro-Inseln in Wien heiß diskutiert. Die Idee, mehrere öffentliche Plätze als Schanigärten für gartenlose Gastronomen zur Verfügung zu stellen, sorgte für dicke Luft in der Politik sowie in der Gastro-Szene. Nichts bewegte sich, und bevor das Konzept überhaupt umgesetzt oder endgültig abgelehnt werden konnte, sperrte die heimische Gastronomie im Mai schließlich regulär wieder auf. 

Szene-Gastronomen konzipierten eigene Gastro-Insel

Die Idee eines gemeinschaftlichen Schanigarten in der Wiener City lebt allerdings weiter – diesmal jedoch als private Initiative. In Top-Besetzung wird ab Montag der Garten des Palais Auersperg von mehreren Wiener Gastronomen und Veranstaltern bespielt. Bis Ende September kann hier auf 5.000 Quadratmeter mit Wein, Bier, Champagner, Streetfood und Musik im "Afterwork-Gastgarten" gefeiert werden.

Ideengeber Mark Mosleitner holte sich für das "Palais Freiluft" prominente Unterstützung ins Boot: Bert Jachmann vom Liquid Market, Paul Rittenauer (Betreiber der Freiluft, Heldenbar und Lvdwig Bar) und Friso Schopper (Alpha Community, Dosage Bar á Champagne). Gregor Imhof vom Szene-Club Sass sorgt für Party-Stimmung unter freiem Himmel, im Gespräch mit "Heute" berichtet der Clubbetreiber: "Die Freude, im Juli endlich wieder aufsperren zu dürfen war enorm. Das Palais Freiluft war ursprünglich als Ersatz für den Club gedacht, jetzt freuen wir uns, ergänzend dabei zu sein und eine zusätzliche Bühne für Künstler zu schaffen, die eineinhalb Jahre nicht auftreten konnten." Auf dem Freiluft-Dancefloor kommen auch jene Wiener auf ihre Kosten, die sich wegen der Pandemie noch nicht ohne Mund-Nasen-Schutz in einen Club trauen. 

"Großartiger Beitrag für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen"

Auch die Stadt Wien ist unterstützend mit an Bord: "Das ist ein großartiger Beitrag für Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie für die finanzielle Unterstützung von 'Corona-gebeutelten' Betrieben. Selbstverständlich unterstützen wir Palais Freiluft, um dieses tolle Projekt erfolgreich auf Schiene zu bringen", so Peter Dobcak, Gastro-Obmann der Wirtschaftskammer Wien.

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Wein, Bier, Champagner und Kulinarik

Gäste können sich auf ein großes Angebot rund um Food und Drinks freuen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei: Bierliebhaber kommen im Urban Biergarten by Budweiser auf ihre Kosten. Cocktails werden von den Wiener Szene-Bars The Sign Lounge, Planter’s Bar, Ma Belle, Moby Dick, AmalfyAmalfy, Lvdwig Bar und Truth and Dare und vielen mehr geschüttelt. Die Dosage Bar á Champagne sowie Schlumberger lassen es in der Summerlounge im Glas prickeln, wo auch mit edlem Wein aus dem Weingut Hagn angestoßen werden kann. Für kulinarische Schmankerl sorgen der Dogenhof, XO Beef Burger, Pichlmaiers zum Herkner und der Wild Thinking Ice Cream Shop.

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