In der Gonzagagasse im 1. Wiener Bezirk sehnte sich "Heute"-Leser Marijan* (Name von der Redaktion geändert) jüngst nach einem freien Platz in der Kurzparkzone, doch diese Suche endete mit einem Strafzettel! Dort hielt nämlich ein Streifenbeamter den 22-jährigen Autolenker auf. Aus welchem Grund, wusste Marijan anfangs noch gar nicht. Nun bekam er die Rechnung.
Der 22-Jährige lenkte sein Fahrzeug durch die Gonzagagasse Richtung Rudolfsplatz. An der Kreuzung Gonzagagasse Ecke Werdertorgasse – nur wenige Meter vom Rudolfsplatz entfernt – stand jedoch ein Gebotszeichen. Die Zufahrt zum Rudolfsplatz über die Gonzagagasse wurde nämlich limitiert: Dort dürfen Pkws zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens nicht durchfahren.
Bei der Durchfahrt sah der Wiener das Unheil schon kommen, denn: Am Ende der Straße wartete ein Beamter auf ihn. Dieser machte dann kurzen Prozess mit Marijan – Kostenpunkt: 76 Euro. Langwierige Diskussionen ließ der Polizist gar nicht erst zu, denn: "Während unserer Auseinandersetzung wurden gleich sechs bis sieben Autos angezeigt."
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Für den 22-jährigen Autofahrer ist der Fall jedenfalls klar: "Man kann sich schnell ausmalen, wie viele Anzeigen für diese lächerliche Sache rausgehen. Einfach eine weitere Methode, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen!" Gegen die 76-Euro-Strafe beschwerte sich der Wiener schriftlich – ob der Einspruch erfolgreich war, ist bislang noch nicht bekannt.