Wie viele Österreicher leidet auch der 37-jährige "Heute"-Leser Ahmad unter den neuen Gas- und Stromwuchern. Der Wiener wollte am Dienstagvormittag daher seine neue Jahresabrechnung mit dem Team der Wien Energie besprechen und suchte dafür den Service Treff auf der Spittelauer Lände auf.
"Ich habe auch angerufen, doch dort habe ich über 70 Minuten in der Warteschleife verbracht. Daher dachte ich, es geht schneller, wenn ich einfach vorbeikomme", so der Wiener gegenüber "Heute". Als er jedoch gegen 11.00 Uhr beim Service-Center ankam, musste er sich erstmals hinten anstellen. Vor dem Eingang standen nämlich dutzende Menschen in der Kälte an. Die Mega-Schlange dokumentierte er mit dem Handy:
Nachdem der 37-Jährige sich eine halbe Stunde in der Warteschlange geduldete, gab er schließlich auf: "Man sagte mir, ich müsste noch mindestens dreißig Minuten in der Kälte warten", beschwert sich Ahmad.
Dass es seit den Teuerungen einen extremen Andrang an den Wien Energie Servicestellen gibt, bestätigt auch die Pressestelle des Unternehmen im Gespräch mit "Heute". "Aktuell verzeichnen wir über 10.000 Anrufe und hunderte Besuche im Servicezentrum Spittelau pro Tag. Wir haben unsere Teams bereits aufgestockt und machen zusätzliche Abend- und Wochenendschichten", wird erklärt.
Um die langen Wartezeiten zu verkürzen wird geraten, auf das Online-Angebot von Wien Energie zurückzugreifen oder sich einen Beratungstermin im Internet auszumachen. Die nächsten Termine gibt es allerdings erst Mitte Dezember.