Auf der stark befahrenen Reichsbrücke sorgen Risse für Unruhe. Die Schäden im Tragwerk der Brücke rufen die Wiener FPÖ auf den Plan. Parteichef Dominik Nepp schlägt Alarm und fordert Antworten von der Stadt.
Die zuständige MA 29 gibt jedoch Entwarnung. Wie ORF Wien berichtet, sind die Risse bereits seit 2021 bekannt. Sie sind nur 0,2 bis 0,3 Millimeter breit und werden laufend überwacht. Eine Gefahr bestehe laut Stadt keine.
Auch die U1 sorgt für Fragen. Zwischen Vorgartenstraße und Donauinsel fahren die Züge derzeit langsamer. FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp brachte das geringere Tempo mit den Rissen an der Reichsbrücke in Verbindung.
Die Wiener Linien widersprechen. Grund für die langsameren Fahrten seien abgenutzte Weichen. Deshalb fahren die Züge dort nur mit 60 statt den üblichen 80 km/h. Die Weichen sollen erneuert werden. Mit den Rissen habe das nichts zu tun.
FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp wirft der Stadt vor, bei der Infrastruktur zu sparen. Schon 2016 hatte der Stadtrechnungshof Mängel bei der Überprüfung der Reichsbrücke festgestellt. Nepp kritisiert, dass die bekannten Risse noch immer nicht saniert wurden.
Die MA 29 beruhigt hingegen: Die Risse seien ungefährlich. Alle sechs Jahre wird die Brücke genau geprüft, dazu kommen regelmäßige Kontrollen. Die letzte große Prüfung fand 2025 statt. Spezielle Messgeräte überwachen die Risse weiterhin.