In der Josefstadt

Autos müssen weichen – Wiener Platz wird grüne Oase

Baustart in der Josefstadt! Der Josef-Matthias-Hauer-Platz wird begrünt und verkehrsberuhigt. Für Autofahrer ändert sich einiges.
15.10.2026, 11:12
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Aus einer viel befahrenen Kreuzung wird ein grüner Treffpunkt: In der Wiener Josefstadt haben die Bauarbeiten am Josef-Matthias-Hauer-Platz begonnen. Der Verkehrsknoten zwischen Josefstädter Straße, Albertgasse und Skodagasse soll bis 2027 komplett umgestaltet werden. Das Projekt kostet laut "Kurier" rund 4,2 Millionen Euro.

Für Autofahrer bringt der Umbau deutliche Änderungen. Die direkte Durchfahrt von der Albert- und Skodagasse in die Josefstädter Straße fällt weg. Damit soll der Durchzugsverkehr reduziert werden.

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Aus Verkehrsknoten wird begrünter Platz

Der Platz wird künftig durch Bäume, Grünflächen und einem Wasserspiel geprägt sein , die für Abkühlung sorgen sollen. Neue Sitzgelegenheiten sollen den Platz zum Treffpunkt für die Bewohner machen. Auch Veranstaltungen könnten dort künftig stattfinden.

Auch die angrenzende Albert- und Skodagasse werden begrünt. Zusätzliche Bäume, Sitzgelegenheiten und ein Trinkbrunnen sollen die Umgebung aufwerten. Insgesamt werden 24 neue Bäume und Hochsträucher gepflanzt.

Sperren bis September 2027

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und dauern voraussichtlich bis September 2027. Ab Frühjahr wird der Platz für Autos gesperrt, Umleitungen sind vorgesehen. Die Straßenbahnlinien 5 und 12 bleiben während der Arbeiten in Betrieb.

"Wir schaffen ein Bezirkszentrum für die Josefstadt, das für alle da ist. Der neue Platz wird ein klimagerechter und konsumfreier Ort, an dem sich Menschen begegnen, aufhalten und wohlfühlen können. Weniger Durchzugsverkehr und die großzügige Begrünung steigern die Lebensqualität der Anrainer*innen maßgeblich", freut sich der Josefstädter Bezirkvorsteher Martin Fabisch (Grüne).

Gastronomin befürchtet Umsatzrückgang

Sorgen bereitet die Baustelle auch dem traditionsreichen Café Hummel direkt am Platz. Inhaberin Christina Hummel befürchtet während der intensiven Bauphasen Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent. Bereits vor dem Baustart kritisierte sie die fehlende Planungssicherheit und forderte klarere Informationen.

nibu, 15.10.2026, 11:12
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