"Habe Rechnung beglichen"

Wirbel um private Party von ÖVP-Bürgermeister

In Hochburg-Ach sorgt die private Geburtstagsfeier von Bürgermeister Martin Zimmer für Kritik. Gemeindeamt und Bauhof halfen bei der Organisation.
André Wilding
29.09.2026, 08:42
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nach der Aufregung um die private Geburtstagsfeier des Rieder Bürgermeisters Bernhard Zwielehner sorgt nun eine weitere Feier für Diskussionen. Diesmal geht es laut "Kronen Zeitung" um Hochburg-Ach im Bezirk Braunau und Bürgermeister Martin Zimmer (ÖVP).

Bei der Organisation seiner privaten Feier auf dem eigenen Bauernhof griff Zimmer auch auf Unterstützung aus der Gemeinde zurück. So verschickte das Gemeindeamt die Einladungen und kümmerte sich auf Wunsch des Bürgermeisters um die Rückmeldungen der Gäste.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Bitte gib im Gemeindeamt telefonisch oder per E-Mail bekannt, ob und mit wie vielen Personen Du kommst. Damit würdest Du mir die Vorbereitung sehr erleichtern", heißt es in der Einladung laut der Tageszeitung.

Auch Bauhof half bei Feier mit

Unterstützung gab es auch vom Bauhof. Mitarbeiter stellten die Toilettenanlagen für die bereits im Vorjahr abgehaltene Feier auf.

Eingeladen waren trotz verschiedener Unstimmigkeiten Gemeinderäte aller Parteien sowie Vereine und freiwillige Organisationen. Insgesamt feierte Zimmer sein Jubiläum an zwei Tagen mit rund 500 Personen.

Bürgermeister weist Kritik zurück

Dass seine private Feier nun zum Thema wird, überrascht den Bürgermeister nach eigenen Angaben nicht. Er bringt die Kritik mit dem Wahlkampf in Verbindung.

"Wir haben Wahlkampf, es wird mit allen Mitteln versucht, mir ein Bein zu stellen. Ich werde aber wieder kandidieren", kündigt der seit Dezember 2020 amtierende Ortschef gegenüber der "Kronen Zeitung" an.

Zimmer weist den Vorwurf zurück, dass die Unterstützung der Gemeindemitarbeiter auf Kosten der Öffentlichkeit gegangen sei.

"Die Mitarbeiter haben die Stunden aufgeschrieben, ich habe die Rechnung auch schon beglichen. Und selbstverständlich habe ich alle anderen Kosten für die Feier auch aus meiner privaten Tasche bezahlt", stellt er in der "Krone" klar.

Für Zimmer ist an dem "Skandal" rund um seine Geburtstagsfeier nichts dran. Die Kritik an der Unterstützung durch Gemeindeamt und Bauhof hält er für unangebracht.

wil,29.09.2026, 08:42
Weitere Storys