Legt sich sogar mit Katzen an

"Terror-Pfau" narrt Bevölkerung schon seit Monaten

Seit Monaten macht eine Pfauendame einen Ort in OÖ unsicher. Bisher hat sie jeden Trick durchschaut – und einen Einsatz sogar von oben kommentiert.
Lea Strauch
29.09.2026, 06:15
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Wer in Buchleiten im Bezirk Vöcklabruck Gemüse anbaut, hat derzeit womöglich eine ungefragte Erntehelferin. Die Pfauhenne zieht von Garten zu Garten und bedient sich. "Sie hat dort momentan wirklich ein Futterparadies", erzählt Doris-Nicole Eder, Obfrau der Tierengel Austria Tierrettung, im Gespräch mit "Heute".

"Terror-Pfau von Buchleiten"

Der Vogel sei mittlerweile ihr "kleiner Terror-Pfau von Buchleiten", schmunzelt sie. Wie berichtet streift das Tier seit Monaten durch die Gegend. Es schaut sogar durch Schlafzimmerfenster und legt sich mit Katzen an.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Inzwischen meldet es sich laut Eder auch akustisch zum Dienst: Schon um sechs Uhr früh schreit es die Anrainer aus dem Schlaf. Fans hat die ungewöhnliche Besucherin trotzdem – andere hätten langsam genug von den geplünderten Gärten und dem frühen Weckruf.

Tierengel unterstützen

Wer die Tierengel Austria Tierrettung unterstützen möchte, kann hier spenden:

OÖ Sparkasse

Tierengel Austria TierRettung

IBAN: AT90 2032 0321 0080 0072

Die Tierretter versuchen seit Wochen, die Ausreißerin einzufangen. Eine große Lebendfalle steht bereits. Auch ein Spiegel wurde darin montiert, um die Pfauhenne anzulocken. Der Plan klang gut, nur die Pfauendame hält offenbar wenig davon. Der Spiegel-Trick hat bisher nicht funktioniert. "Wir arbeiten jetzt auf Langzeit", so Eder.

Auch ein Pfau in NÖ

Stattdessen habe sie, wie die Tierengel auf Facebook augenzwinkernd berichten, zuletzt zu "unfairen Mitteln" gegriffen: Erst saß sie direkt über der Einsatzleitung, dann folgte ein "präziser Kack-Angriff von oben". Anschließend flog sie davon. Für Eder ist Aufgeben keine Option. Die Ortschaft liege den Tierengeln am Herzen, sagt sie. Die Fangaktion soll deshalb weitergehen.

Und als wäre ein Pfau, der frei in einem Ort herumläuft, nicht schon skurril genug: Nach dem ersten "Heute"-Bericht meldeten sich Betroffene aus Niederösterreich bei den Tierrettern aus OÖ. Dort wird der Verein zwar nicht extra hinfahren, die Experten gaben aber schon Tipps zum Einfangen.

Lstr,29.09.2026, 06:15