Nach der Regierungsklausur am Dienstag und Mittwoch in Mauerbach in NÖ sorgen neue Vorschläge im Kampf gegen die Teuerung für Aufregung in der Gastro-Szene. Wie das Ö1-Morgenjournal berichtete, könnte eine Maßnahme sein, dass Wirte in Zukunft ähnlich wie beim Jugendgetränk eine günstige Speise auf der Karte haben sollen.
Im "Heute"-Gespräch dazu reagiert der Sprecher der Wirte in der OÖ-Wirtschaftskammer, Gerold Royda, hörbar sauer. "Wir sind ja schon noch in der Privatwirtschaft, oder?", fragt Royda, der Wirt ist und ein Hotel in OÖ betreibt. "Wir sind die, die kalkulieren müssen, weil wir ja am Ende des Tages das Geld selber verdienen müssen."
"Ich brauche sicher keinen Politiker, der mir erklärt, wie wir unsere Hackn machen müssen", poltert er weiter. Ganz praktisch würde das Ganze wieder nur einen Zusatzaufwand für die Gastronomie bedeuten. "Wie soll denn das gehen, zum Beispiel in einem Haubenlokal? Oder bei einem All-you-can-eat-Angebot. Oder bei einer Halbpension?"
Er lässt kein gutes Haar an dem Vorschlag und sagt: "Das ist wieder einmal so eine politische Ansage, die von Amateuren kommt und nicht mit Fachleuten besprochen wurde. Das ist wieder mal so ein Klassiker", ärgert sich Royda.