Die Wirtschaftskammer OÖ zieht die Sparbremse an: Bis 2029 sollen zehn Millionen Euro eingespart werden. Das ist Teil eines österreichweiten Reformpakets der Wirtschaftskammer, das insgesamt 100 Millionen Euro bringen soll. Klar ist bereits jetzt: Auch Jobs werden dem Rotstift zum Opfer fallen.
Wie der "ORF" berichtet, soll der Personalstand laut WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer im Bundesland in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden. Ein Großteil des Abbaus soll über Pensionierungen und natürliche Fluktuation erfolgen.
Trotzdem dürften nach aktuellem Stand zehn bis 15 Mitarbeiter direkt betroffen sein. Insgesamt geht es um rund 40 bis 50 Stellen . Die frei werdenden Kapazitäten sollen künftig verstärkt durch Künstliche Intelligenz ausgeglichen werden.
Moderne Technologien sollen dabei helfen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und den Service für Unternehmen trotz weniger Personal aufrechtzuerhalten. Teil des Reformprogramms ist außerdem eine stärkere Zusammenarbeit der Bundesländer-Kammern.
Bestimmte Aufgaben sollen künftig gebündelt werden. So könnte etwa NÖ die CE-Kennzeichnung übernehmen, während OÖ Beratungen rund um Geldwäsche-Themen abwickelt. Dadurch sollen Doppelgleisigkeiten vermieden und Kosten gespart werden.