Nach dem 4:1-Erfolg der brasilianischen Nationalmannschaft gegen Südkorea sorgte der ehemalige Barcelona-Stürmer Samuel Eto’o für negative Schlagzeilen. Der 41-Jährige war mit einem Reporter vor dem Stadion 974 in Streit geraten. Der Kameruner schubste den Mann weg, musste von den umstehenden Personen beruhigt werden.
Dennoch ließ Eto’o nicht von seinem Kontrahenten ab, stürmte auf ihn zu und trat dem Mann sein Knie ins Gesicht. Dieser ging daraufhin zu Boden, erlitt dabei eine Abschürfung am Ellbogen. Außerdem wurde seine Kamera durch den Angriff zerstört.
Passanten halfen dem Reporter wieder auf die Beine. Ein zufällig anwesender Journalist der spanischen Tageszeitung "La Opinion" hielt den Vorfall auf Video fest.
Nun wurden neue Details zu dem Vorfall bekannt. Bei dem Angegriffenen soll es sich um einen algerischen Youtuber handeln. Der Mann soll Eto’o zum umstritten WM-Playoff zwischen Algerien und Kamerun (1:2) befragt haben. Das berichten französische Medien übereinstimmend.
Der damalige Schiedsrichter Bakary Gassama half den Kamerunern durch eine umstrittene Entscheidung zur Qualifikation für die Endrunde. Vom algerischen Verband hagelte es nach der verpassten Weltmeisterschaft heftige Kritik. Eto'o ist mittlerweile als Präsident des kamerunischen Fußballverbands tätig, fühlte sich durch die Fragen des Youtubers offenbar angegriffen.