Dramatischer Feuerwehreinsatz am späten Mittwochabend in Klosterneuburg (Bezirk Tulln, NÖ): Am Abend des 26. August wurden die Feuerwehren Klosterneuburg, Kritzendorf und Kierling zu einem Wohnhausbrand in der Martinstraße alarmiert.
Bereits auf dem Weg zum Einsatzort sahen die Feuerwehrleute, wie dichter Rauch aufstieg und wie züngelnde Flammen aus dem Dachbereich des mehrgeschossigen Gebäudes schlugen.
"Schon bei der Anfahrt zum Einsatzobjekt war die massive Rauchentwicklung sichtbar. Auch der Himmel färbte sich in einen orangefarbenen Schein", schildert Benjamin Löbl von der Feuerwehr Klosterneuburg die dramatischen ersten Minuten.
Die Feuerwehr startete sofort einen massiven Löschangriff. Von der Straße aus gingen die Einsatzkräfte mit drei Strahlrohren gegen die Flammen vor. Gleichzeitig wurde über eine Teleskopmastbühne Wasser auf den brennenden Dachbereich abgegeben.
"Mit dem Einsatz des Wasserwerfers der Teleskopmastbühne konnte die Brandintensität schon nach kurzer Zeit massiv gebrochen werden", so Löbl.
Nachdem die Flammen deutlich zurückgedrängt worden waren, konnten Atemschutztrupps auch im Inneren des Gebäudes mit den Löscharbeiten beginnen. Insgesamt waren rund 13 Atemschutztrupps notwendig. Das Atemluftfahrzeug der Feuerwehr Kierling koordinierte deren Einsatz.
Zusätzliche Unterstützung kam aus der Luft: Eine Drohne der Feuerwehr Klosterneuburg lieferte Bilder des Gebäudes und half den Einsatzkräften dabei, versteckte Brandherde aufzuspüren und gezielt abzulöschen. Auch das Rote Kreuz war während des gesamten Einsatzes mit einer Sanitätsbereitschaft vor Ort. "Heute"-Infos zufolge wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Erst um 4.30 Uhr in der Früh konnte der Einsatzleiter den Großeinsatz beenden.
Eine Brandwache blieb bis in die Morgenstunden bei dem Wohnhaus zurück. Insgesamt standen rund 60 Feuerwehrleute mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.