Kitz-Abfahrt

"Wollte den Sieg, alles andere ist eine Enttäuschung"

Marco Odermatt ist wieder geschlagen. Der Schweizer landete in der Kitzbühel-Abfahrt nur auf dem zweiten Platz, verpasste den heiß ersehnten Sieg.
Sport Heute
24.01.2026, 13:17
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Marco Odermatt ist Olympiasieger, dreifacher Weltmeister, vierfacher Gesamtweltcupsieger und Gewinner von bereits 53 Weltcuprennen. Doch ein Ziel hat der Schweizer noch nicht erreicht: den Sieg in der legendären Kitzbühel-Abfahrt auf der Streif. Und dabei bleibt es auch, denn der Ski-Star musste sich auch am Samstag mit Platz zwei hinter dem Italiener Giovanni Franzoni geschlagen geben. Gerade einmal sieben Hundertstelsekunden fehlten zum Sieg.

Dabei war Odermatt in Topform, gewann am Freitag den Super-G, holte schon drei Abfahrtssiege in der laufenden Saison und war nie schlechter als Zweiter. Er legte die volle Konzentration auf den Triumph am Hahnenkamm, doch die Goldene Gams kann er einmal mehr nicht mit nach Hause nehmen.

Große Enttäuschung bei Odermatt

Und das beschäftigte den Schweizer sichtlich. "Für mich gab es heute nur eins, ich wollte den Sieg, alles andere wird eine Enttäuschung sein. Dann ist der Zweier natürlich nicht das, was man sehen will", konnte Odermatt seine Enttäuschung nicht verbergen.

Der 28-Jährige hatte bereits ein Auge auf Sieger Franzoni gehabt, sein Aufwärmprogramm unterbrochen, um die Fahrt des jungen Italieners am Start vor dem TV-Bildschirm mitzuverfolgen. "Ich habe seine Fahrt gesehen, wusste, es braucht eine perfekte Fahrt von mir.  Die habe ich auch gezeigt. Das schmerzt fast noch mehr: Eine perfekte Fahrt, mit dieser Form – und es reicht um ein paar Hundertstel nicht. Das schmerzt natürlich", so der 28-Jährige.

Für den Schweizer war es das 100. Weltcup-Stockerl. "Das tröstet mich heute aber nicht", meinte er geknickt.

Am Sonntag folgt noch der Slalom in Kitzbühel.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 24.01.2026, 13:18, 24.01.2026, 13:17
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